100 Jahre Luftverkehr in Deutschland

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Es waren chaotische Zustände. Mit dem Waffenstillstand am 11. November 1918 waren die militärischen Bestände in den Besitz des Reichsschatzministeriums übergegangen, das bis zum Inkrafttreten des Versailler Vertrags am 10. Januar 1920 Flugzeuge an Interessenten verkaufte. Die Maschinen standen in den Werken oder auf Flugplätzen herum und nicht wenige Flieger nahmen ein Flugzeug, um in die Heimat zurückzufliegen, einige wollten damit ein Flugunternehmen aufbauen.

 

Die Leitung der Deutschen Luftreederei, Dr. Egon von Rieben und Walter Mackenthun, war bemüht, Verbündete für den Aufbau eines Verkehrsunternehmnes zu finden. Sie verhandelten mit der DELAG, die wieder ihre Luftschiffe auf Fahrt schicken wollte. Vor dem Kriege hatten Zeppeline tausende Passagiere befördert. Sie streckten ihre Fühler auch in Richtung der großen, einflussreichen HAPAG-Reederei aus und versuchten vergeblich Hugo Junker einzubeziehen.
Inzwischen konnte man in den Tageszeitungen von verschiedenen Plänen für einen Luftverkehr lesen. Die BZ am Mittag vom 20. März 1918 berichtet über einen Vortrag des Direktors des Österreichischen Lloyds, Dr. von Bardes, vor dem Kaiserlichen Aero-Club zum Thema „Der Luftverkehr nach dem Krieg“. Die Tägliche Rundschau vom 30. März 1918 verkündete, die ILAG sei mit einem Kapital von 20 000 RM gegründet worden. Gründer waren der Afrikaforscher Paul Grätz, Fürst von Thurn und Taxis, die Städte München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg, Bamberg, Lindau und verschiedene Wirtschaftsunternehmen. Ziele seien ein mitteleuropäischer Luftverkehr und der Bau von Flughäfen in München und Regensburg. Noch tobte der Krieg, aber schon wurden Luftfahrtpläne geschmiedet.

Mit Beginn des Jahres 1919 begann das Reichsluftamt erste Schritte für eine Regelung der zivilen Luftfahrt festzulegen. Es ging darum, im Vorfeld der Nationalversammlung Flugblätter abzuwerfen, um die Bevölkerung aus erster Hand, direkt von der Regierung, zu informieren.
Euler wählte die Deutsche Luftreederei aus, die bereits am langfristigsten die Vorarbeiten betrieb. So erhielt diese am 5. Januar 1919 die erste Betriebsgenehmigung, die „Zulassungs-Bescheinigung zum Luftverkehr Nr. 1“. Sie erlaubte, vom 19. bis Ende Januar 1919 „zu Propagandazwecken Luftverkehr mit Flugzeugen zu betreiben“. Erlaubt waren Tagesflüge mit Start und Landungen in Berlin ohne Zwischenlandung. Auch die Flugzeuge wurden benannt, fünf an der Zahl: je eine LVG C V und C VII, eine Sablatnig N I, je eine AEG J II und G V. Mehrere Flugzeuge, so monierte die DLR später, seien von Euler vergessen worden, ein viermotoriges Riesenflugzeug Linke-Hoffmann und vier zweimotorige Gotha und Friedrichshafen. Dies könnte auch Absicht gewesen sein, um die Alliierten nicht zu reizen. Die Flüge wurden auftragsgerecht absolviert.