Andrej N. Tupolew – ein Gigant der Luftfahrt

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Seit 1922 steht der Name Tupolew für zukunftsweisende Flugzeug-Konstruktionen. Wie kaum ein anderer hat Andrej N. Tupolew die internationale Luftfahrtentwicklung geprägt. Eine Beschreibung seines Lebenswerkes von den Anfängen bis zu den modernen Flugzeugen, die noch seinen Namen tragen.
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Tupolews Eintritt ins Düsenzeitalter
Mit Einführung von Turbinen- und Propellerturbinenluftstrahltriebwerken Mitte bis Ende der 1940er-Jahre wandte sich das OKB Tupolew der Konstruktion strahlgetriebener Flugzeuge zu. Durch Nutzung und Nachbau deutscher Beutetechnik wie der Axialtriebwerke Jumo 004 und BMW 003, der Lizenzfertigung englischer Radialtriebwerke Nene und Derwent und der Konstruktionen deutscher Triebwerkbauer der Firmen Junkers, Heinkel und BMW, die im Oktober 1946 zwangsweise in die Sowjetunion verbracht worden waren, entstand die Basis eines neuen sowjetischen Triebwerkbaus. Parallel zur Konstruktion schwerer Kolbenmotorflugzeuge entwickelte das OKB in der Nachkriegsperiode eine ganze Serie von Frontbombenflugzeugen. Mit der „77“ (Tu-12) wurden für den Übergang zum neuen reaktiven Antrieb erste Erfahrungen gesammelt. In fünf Jahren Arbeit entstand eine ganze Serie von Bombenflugzeugen mittlerer Reichweite „73“ (Tu-14). Modernisiert in den Projekten „78“, „79“ und „81“ wurde ein Torpedoträger „81K“ (Tu-14T) in wenn auch nur kleiner Serie gebaut und in die Bewaffnung der Seekriegsflotte übernommen. Diese Flugzeuge hatten aber immer noch den bisher gebräuchlichen geraden Tragflügel.
Im März 1949 startete das Experimentalflugzeug „82“, das erste schwere reaktive Flugzeug mit Pfeilflügel. Das OKB versuchte, auch bedingt durch den hohen Kraftstoffverbrauch der Triebwerke, einen guten Kompromiss zwischen Geschwindigkeit und Reichweite zu finden und bereitete mehrere Projekte („74“, „76“) mit gemischtem Antrieb vor. Diese Ideen verloren ihre Aktualität mit der Produktion von Triebwerken entsprechender Leistungen. Mitte der 1950er-Jahre wurde auf Bestellung der Flotte das Mehrzweck-Schlachtflugzeug Tu-91 („91“) für den Einsatz von Flugzeugträgern entwickelt. Aus einer Reihe von Gründen, vorrangig der Änderung des Trägerprogramms, wurde es jedoch nicht in den Serienbau übernommen.

In wenigen Jahren waren aus Verbündeten Feinde geworden, die sich in zwei Lagern – NATO und Warschauer Vertrag – gegenüberstanden. Dies führte zu einem jahrzehntelangen Wettrüsten. Anfang der 1950er-Jahre gingen beide den gleichen Weg der Entwicklung strategischer Angriffsmittel als Träger von Kernwaffen in den Richtungen:
– strategische Bombenflugzeuge,
– interkontinentale Flügelraketen,
– interkontinentale ballistische Raketen.
Die sowjetischen Luftstreitkräfte forderten ein Flugzeug, das auf große Entfernung außerhalb der gegnerischen Luftverteidigung starke und genaue Schläge gegen das Hinterland des Gegners oder über dem Ozean gegen feste und bewegliche Ziele führen und strategische Aufklärung fliegen kann. Zu den Zielen gehörten nicht nur die Waffensysteme in den USA, sondern alle in Westeuropa, Asien und Afrika und vor allem die überlegene amerikanische Über- und Unterwasserflotte. Nach entsprechender Aufgabenstellung entwickelte das OKB Tupolew auch in Konkurrenz mit anderen OKBs schwere strahlgetriebene Bombenflugzeuge und Raketenträger hoher Geschwindigkeit und Reichweite. Dazu waren Pfeilflügel unabdingbar für schallnahe und Schallgeschwindigkeiten. Forschungsergebnisse dazu kamen auch von deutschen Wissenschaftlern. Benötigt wurden weitreichende Bord- und Bodenradare, Navigationsanlagen, Zielerfassungs- und -bekämpfungskomplexe, andere Materialien und eine hohe Qualität der Fertigung.

1952 flog die Tu-16, einer der besten Nachkriegsbomber. Das Potenzial des Flugzeuges gestattete mehrere Modifikationen für unterschiedliche Einsatzbereiche, so als Kernwaffenträger, Aufklärer, Flügelraketen- und Torpedoträger. Bei ständiger Verbesserung der Bewaffnung und Ausrüstung blieb die Tu-16 bis in die 1990er-Jahre im Einsatz. China baute sie in Lizenz. Das OKB-23 von Mjassischtschew entwickelte parallel dazu die strahlgetriebenen Bomber M-4 und 3M, die in die Bewaffnung übernommen wurden, aber nur konventionelle Bomben einsetzen konnten.

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