Ar 234 der erste Düsenbomber

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Forderung: Ein schneller Aufklärer
Die Luftschlacht um England 1940 zeigte, dass es neuer Mittel bedurfte, um über einem der Luftwaffe ebenbürtig ausgerüsteten gegnerischen Land Aufklärung fliegen zu können. Inoffizielle Informationen aus Kreisen der Luftwaffe ermutigten Arado, einen solchen Aufklärer zu entwerfen. Das Projekt wurde als Entwicklungsflugzeug E.370 geführt. Die Arado-Konstrukteure Blume und Kosin wählten unter mehreren Alternativentwürfen einen Einsitzer mit Strahlantrieb und mit dem kleinstmöglichen Rumpfquerschnitt aus. Um die Maschine während des Fluges so leicht wie möglich zu halten, sollte das Fahrwerk nach dem Start abgeworfen werden und dann wie ein Segelflugzeug auf einer Kufe gelandet werden. Seinerzeit wurden für das Fahrwerk etwa fünf bis sieben Prozent der Leermasse des Flugzeugs benötigt, die Landekufen der Ar 234 schlugen mit nur drei Prozent zu Buche.

Ar234 V5

Der Rumpfaufbau
Die beiden Strahltriebwerke wurden unter den Tragflächen aufgehängt. Dies hatte den Vorteil, dass eine eventuelle Größenänderung der Turbinen leicht kompensiert werden konnte und diese auch gut von allen Seiten zu Warten waren. Der schlanke Rumpf trug vorne die völlig in die Kontur eingezogene und großzügig verglaste Pilotenkabine, deren Nase leicht heruntergezogen war. Der Rumpf bestand aus drei Baugruppen: dem Vorderrumpf mit Cockpit, dem Mittelteil mit dem Hauptfahrwerk und der Befestigung für die Tragfläche und dem Hinterrumpf mit Leitwerk. Der Rumpfquerschnitt war oben breiter angelegt, um die Tragfläche in Hochdeckerkonfiguration aufzunehmen. Das hochgezogene Rumpfende ging harmonisch in das Seitenleitwerk über. Daran befestigt war das etwas höher gesetzte Höhenleitwerk. In konventioneller Metallbauweise gefertigt, hatten die 20 Spanten und die verbindenden Stringer des Rumpfes einen Z-Querschnitt. Zusätzliche Gurte hatten im unteren Rumpfbereich einen U- und im oberen Rumpfbereich einen A-Querschnitt. Die Bleche wurden vernietet und nahmen einen Teil der Lasten auf.

Ar234B F1 AS
(Grafik: Srecko Bradic)

Es wurde größter Wert auf eine glatte Bauausführung gelegt, daher wurden Versenkniete verwendet. Zusätzlich waren die Bleche mit einer Kante auf einen Falz des Nebenbleches gelegt, damit kein Stoß entstand. Als Baustoff kam hauptsächlich Dural zur Anwendung, Beschläge und Befestigungselemente für die einzelnen Zellenbaugruppen waren aus Stahl gefertigt und an die Struktur genietet. Als die Notwendigkeit eines Einziehfahrwerks deutlich wurde, musste der Rumpf etwas verbreitert werden, um Bugrad und die beiden Hauptfahrwerke aufzunehmen.

Ar234B Rechlin - Nowarra

Den Schutz des Piloten gegen Beschuss übernahm eine kleine Panzerplatte hinter dem Kopf und die beiden selbstdichtenden Tanks mit 1800 bzw. 1990 Litern Fassungsvermögen im Rumpf.
Die Kameraausrüstung des Aufklärers befand sich hinter dem hinteren Tank im Rumpfheck. In diesem Raum wurde für die provisorische Nachtjagdausführung der Funkmesstechniker untergebracht. Er saß mit dem Rücken zur Flugrichtung und konnte durch ein kleines Plexiglasfenster im Rumpfrücken einsteigen. Rechts und links des Lastenraumes konnte je ein starres MG 151 eingebaut werden. Das Zielen dieser Waffen erfolgte mit dem gesamten Flugzeug über das Rückblickperiskop an der Cockpit-Oberseite.

Die Entwicklungsgeschichte, die Einsätze und viele technische Details dieses revolutionären Flugzeugs lesen Sie in der FliegerRevue X Nr. 53.

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Ar 234 Klarmachen zum Flug (PDF)