Darum scheiterte die Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg

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Die Luftwaffe wurde offiziell am 9. März 1935 als selbstständiger Truppenteil mit einem Personalbestand von 18 000 Mann gegründet. Sie trat mit Jagdeinsitzer-Doppeldeckern He 51 und Ar 68, Bombern Ju 52, Do 11 und Do 23, Aufklärern He 46 und anderen Typen an die Öffentlichkeit. Diese Flugzeuge entsprachen teilweise nicht dem technischen Stand der Zeit. Sie verwandelte sich aber schnell in eine starke, moderne und schlagkräftige Luftmacht. Für sie arbeiteten Dutzende neue Betriebe, die nach 1934 mit Fördermitteln neu errichtet wurden und nicht mit alten Maschinen und Gebäuden belastet waren. Befehlshaber der neuen Luftwaffe wurde der energiegeladene und selbstbewusste spätere Reichsmarschall Hermann Göring. Dieser Fliegerheld des Ersten Weltkriegs wurde die Zentralfigur und das Idol der jungen Männer, die sie beim Aufbau der Luftmacht des Dritten Reiches begeisterte.

Die deutsche Führung ging davon aus, dass ein neuer Krieg kurz und nicht länger als 15 Monaten dauern würde. Dieser Krieg würde auf den nahen, europäischen Raum beschränkt bleiben. Diese Perspektive bestimmte die Entwicklung der Streitkräfte und der Rüstungsindustrie. Göring und seine Ratgeber glaubten, dass etwa 800 Bomber und ebensoviele Jagdflugzeuge, wobei einige von ihnen als Erdkampfflugzeuge eingesetzt werden konnten, für die Führung eines europäischen Krieges genügen würden. Die Möglichkeit zur Bombardierung gegnerischer Städte schien für Göring die Grunddefinition für eine strategische Luftmacht zu sein. Dieser Kommandeur der Luftwaffe erwartete auf Grund seiner im Ersten Weltkrieg gewonnenen, aber begrenzten Erfahrung als Kommandeur des Jagdgeschwaders, das vor ihm von Manfred von Richthofen befehligt wurde, keine entscheidenden Ergebnisse von Bombenangriffen. Zur gleichen Zeit planten die militärischen Führer der Vereinigten Staaten, deren Streitkräfte nur an 19. Stelle in der Welt (sogar nach Portugal und Rumänien) eingeordnet wurden, eine Flotte von 1000 schweren strategischen Bombenflugzeugen.

Erfahrungen aus dem Spanischen Bürgerkrieg
Die Luftwaffe sammelte ihre ersten Einsatzerfahrungen noch vor dem Zweiten Weltkrieg. 7000 „Freiwillige“ der „Legion Condor“ nahmen im Spanischen Bürgerkrieg an der Seite der Nationalisten des Generals Franco teil. Viele dieser Legionäre wurden im Zweiten Weltkrieg zu „Helden“ oder nahmen führende Stellungen ein. Darunter waren Hugo Sperrle, Wolfram von Richthofen, Werner Mölders, Adolf Galland, Herbert Ihlefeld, Hannes Trautloft, Walter Oesau und Günther Lützow.
In Spanien bewährten sich eine Reihe von Flugzeugen und Waffen, während andere scheiterten. Es wurde eine Reihe von taktischen Neuerungen entwickelt. So hat sich zum Beispiel auf Initiative des zukünftigen Fliegerasses Werner Mölders bei den Jagdfliegern die lockere Formation „Schwarm“ aus vier Flugzeugen durchgesetzt, welche die Westalliierten drei Jahre später ebenfalls einführten. Weiterhin wurde die Taktik der Sturzkampfbomber und der Schlachtflugzeuge für die Erdkampfunterstützung vervollkommnet. Es wurde Erfahrung beim Einsatz von Flugzeugen zum Truppen- und Materialtransport, bei der Flakartillerie und zu speziellen Maßnahmen zur Sicherung einer hohen Einsatzbereitschaft der Fliegerkräfte auf den Frontflugplätzen gesammelt. Allerdings wurden auch falsche Schlussfolgerungen gezogen. Die Luftwaffe übersah die strategischen Lehren des Konfliktes und vernachlässigte das Eindringen von Bombern in die Tiefe des Raumes. Schnelle Bomber mit leichter Abwehrbewaffnung schienen ohne Jagdschutz fliegen zu können. Da festgestellt wurde, dass bei der Bombardierung von horizontal fliegenden Bombern aus die Treffgenauigkeit bei etwa zehn Prozent lag, wurde daraus der Schluss gezogen, dass die Sturzkampfbomber (Stukas) die entscheidende taktische Waffe sind, da bei ihnen die Treffgenauigkeit größer ist. Das Ergebnis war der unglückliche Beschluss, dass alle neuen Bombenflugzeuge sturzflugtauglich sein sollten. Anfangs, gegen Polen und Frankreich noch erfolgreich, haben in der Schlacht um England in der zweiten Hälfte des Jahres 1940 in Spanien erlernte taktische Methoden zu unerwarteten Misserfolgen geführt. Ein Jahr später wurden im Mittelmeerraum die Probleme bei der Versorgung von weit entfernten Frontabschnitten immer schwerer lösbar. Die deutsche Luftüberlegenheit verlor sich in Russlands gewaltigen Entfernungen.

Lesen Sie im ausführlichen Bericht in der FRX 70, welche Planungsfehler bei der Flugzeugentwicklung der Luftwaffe gemacht wurden und wie sich die Produktion von Kampfflugzeugen Deutschlands im Vergleich zu der anderer Nationen verhielt.