Deutsche Torpedoflieger im Spanischen Bürgerkrieg

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„Bewaffnete Aufklärung“ mit He 59
Als ersten Torpedoflieger stellte der Turbinenfrachter „Eisenach“ am 16. Oktober 1936 in Cadiz die He 59 (Werk-Nr. 533) auf die Pier. Ihr Kommandant war Leutnant Dieter Leicht. Er war 1931 in die Reichsmarine eingetreten und hatte in den Jahren 1931/32 als Seefähnrich die damals zur Offiziersausbildung der Marine gehörende Weltreise auf dem Kreuzer „Karlsruhe“ absolviert. Von diesem Lehrgang sollten noch mehrere bei der Aufklärungsstaffel AS/88 erscheinen.
Mit der „Eisenach“ kam auch der erste Staffelkapitän der AS/88 an: Hauptmann Karl-Heinz Wolff sowie technisches Personal. Die Staffel wurde dann im Hafen von Puntales stationiert, der in der Nähe von Cadiz liegt.
Bei der ersten Heinkel He 59 war die Torpedoeinrichtung noch nicht installiert. Sie flog daher die ersten Einsätze vor dem Golf von Cadiz entweder als Aufklärer, um die Schiffsbewegungen vor der Straße von Gibraltar zu beobachten oder wurde auch schon mit vier Sprengbomben SC250 für die bewaffnete Aufklärung verwendet.
Am 14. Dezember 1936 trafen ebenfalls per Schiff – es handelte sich um die „Capri“ (1846 BRT) der Sloman-Reederei aus Hamburg – zwei He 59 (Werk-Nr. 933 und 934) ein. Deren Kommandanten waren die Oberleutnante Werner Klümper (1911 bis 1989) und Friedrich Schallmayer. Klümper war einer der wenigen Überlebenden der bekannten „Niobe“-Katastrophe. Das Segelschulschiff der Reichsmarine war am 26. Juli 1932 in einer plötzlichen Fallböe gekentert und mit 69 Offiziers- und Unteroffiziersschülern am Fehmarn-Belt gesunken.
Die beiden He 59 entstammten einer Baureihe, die von den Aradowerken in Lizenz gefertigt wurde. Zusammen mit den Flugzeugen kam weiteres technisches Personal der Küstenfliegergruppe 106 sowie von den Heinkelwerken und der E-Stelle (See) nach Cadiz. Die technische Leitung hatte Fliegerhauptingenieur Karl Loose. Während der Montage der Flugzeuge sind auch die extra angelieferten Torpedoeinrichtungen installiert worden, sodass nun auch Torpedoeinsätze möglich gewesen wären. Bei der Staffel befanden sich jetzt acht Stück Torpedos F 5, die bei der inzwischen eingerichteten ­Torpedoregelstelle gelagert und gewartet wurden.
Auf Befehl des Verbandstabes S/88 sind alle drei Flugzeuge zum Jahresende nach Melilla in Spanisch-Marokko verlegt worden (Flugzeit 140 Minuten!). Von hier aus sollten Einsätze im westlichen Mittelmeer absolviert werden. Neben Aufklärungsaufträgen zur Unterstützung der hier operierenden Franco-Seestreitkräfte erfolgten Nachtangriffe auf vorgegebene Ziele in Almeria und Malaga, dem Haupthafen der Republikaner in diesem Raum.

 

He 59 als Behelfsbomber
Da es zunächst an Seezielen mangelte – auch der republikanischen Seetransport musste sich erst einspielen – räumte Francos Führungsstab den Bombenangriffen auf Häfen und küstennahe Verkehrspunkte Vorrang ein. Das entsprach zwar nicht dem Einsatzprogramm der Seeflieger, wurde aber auch von Seiten der Stabsoffiziere der Legion hoch bewertet. Darin drückte sich deutlich das Bestreben aus, die gerade in Kraft gesetzte Luftwaffendienstvorschrift 16 über den operativen Luftkrieg zu realisieren. In der Ziffer 10 der LDv 16 standen das Eingreifen in Operationen und Kampfhandlungen zu Lande und zur See und der Kampf gegen Kraftquellen des Gegners gleichberechtigt nebeneinander. Und da die Seeflieger bei den Angriffen von See her die Luftabwehr des Gegners buchstäblich unterlaufen konnten, wuchs die Bedeutung der Torpedobomber in der Rolle als Nachtangriffsmittel sehr rasch.
Für die Nachtangriffe gegen Flächenziele an der gegnerischen Küste, wie Hafenanlagen, Werften und Verkehrsknotenpunkte, sind die He 59 bevorzugt mit zehn oder 15 Stück 50-kg-Sprengbomben des Typs SC50 beladen worden. Dafür gab es in Rumpfmitte drei Kassetten für je fünf Bomben. Beim Ausklinken fielen sie durch Bodenluken aus der Maschine. Handelte es sich dagegen um deutlich sichtbare Punktziele, wurden vier Bomben SC250 in Außenaufhängung mitgeführt und mit Hilfe des Bombenvisiers geworfen. Durch die häufigen Angriffe stellte sich natürlich die gegnerische Luftabwehr auf die Anflüge von See her ein. Die Besatzungen meldeten bei der Rückkehr von den Nachtangriffen eine stetige Zunahme von Scheinwerfern und Abwehrbatterien – und deren Feuer blieb nicht ohne Wirkung.

 

Lesen Sie in der FRX 73, wie die Torpedoflieger versuchten die Blockade um Spanien zu garantieren und  Angriffe auf Blockadebrecher flogen.