Die Flugzeuge von Schütte-Lanz

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Als im Ersten Weltkrieg die Verluste an Luftschiffen bei Bombeneinsätzen über England untragbar wurden, sollten Flugzeuge diese Aufgabe übernehmen. Die Firma Schütte-Lanz hat sich schon früh neben dem Bau von Luftschiffen mit der Konstruktion von Flugzeugen befasst.
Bereits relativ früh, wenn auch verdeckt, hatten sich Schütte und seine Konstrukteure darauf orientiert, auch die Konstruktion und den Bau von Flugzeugen vorzubereiten. Anfangs sollten durch Lizenzfertigungen Erfahrungen gesammelt werden. Es entspricht nicht der Realität, dass sich Schütte erst zum Zeitpunkt der Einstellung der Luftschiffproduktion der Flugzeugoption zuwandte. Er war trotz seines Engagements für den Bau moderner Luftschiffe keinesfalls ein halsstarriger Verfechter dieses Systems. Bereits im Jahre 1912 hatte er die Bedeutung des Flugzeuges erkannt und den Entschluss zur Errichtung einer Abteilung Flugzeugbau in Mannheim gefasst. Dies wird in einer Denkschrift „Beitrag zum Luftfahrwesen“ vom 5. Dezember 1912 an die zuständigen Stellen des Kaiserreiches deutlich, in dem er unter der Prämisse der gleichwertigen Betrachtung von Luftschiff und Flugzeug formuliert: „Es muss unbedingt unsere Aufgabe sein, nicht nur Luftfahrzeuge zu bauen, die lediglich Erkundungszwecken dienen und nur mit Defensivmitteln ausgestattet sind, wir müssen vielmehr Offensiv­fahrzeuge schaffen, die jederzeit die Offensive gegen England, Frankreich und Russland ergreifen können, und zwar zu Lande und zu Wasser.“ (Hervorhebung Schütte). Offensichtlich trug das zunehmende Umdenken der Heeresverwaltung bezüglich der Nutzung des Flugzeuges für militärische Zwecke, vor allem für die Aufklärung, zu dieser Wandlung bei. Sah Schütte doch die darin zusätzlich zu seiner nationalen Gesinnung auch enorme Verdienstmöglichkeiten. Dem standen anfänglich allerdings die Haltung der Herren Lanz und Röchling entgegen, die kein weiteres wirtschaftliches Risiko eingehen wollten. Zudem waren die vorhandenen Produktionskapazitäten für den Luftschiffbau ausgelastet.

 

Trotzdem hat der Professor bereits Ende 1913 den Schiffbauer Wilhelm Hillmann von der Technischen Hochschule Danzig, den er dort bereits kennengelernt hatte, als zukünftigen Leiter des Flugzeugbaus nach Rheinau geholt. „Getarnt“ als Ingenieur für Luftschiffmotoren brütete er an einem abseits gelegenen Arbeitsplatz über Flugzeugentwürfen. Zudem besaß er mit der Flugzeugführerlizenz Nr. 559, erflogen am 10. Oktober 1913, über eine zusätzliche Qualifikation. Im Jahre 1916 erfolgte in Mannheim eine Zusammenlegung verschiedener Konstruktionsabteilungen und deren Verlegung nach Zeesen, wo sie auch in reduzierter Stärke nach dem Inkrafttreten der Versailler Vertragsbestimmungen und dem späteren Scheitern der Amerikapläne von Schütte bis 1925 verbleiben sollten. Hillmann wechselte ebenfalls 1916 nach Zeesen und wurde sofort mit der Leitung des Betriebsteils Flugzeugbau beauftragt.
Bereits im Verlauf des Jahres 1916 war die deutsche Luftfahrt­industrie schrittweise in der Lage, den Forderungen nach leistungs- und frontverwendungsfähigen Kampf- und Aufklärungsflugzeugen zu entsprechen, darunter auch durch die Entwicklung der sogenannten Groß- (G-) und Riesen- (R-) Flugzeuge, z. B. bei den Firmen Zeppelin Staaken, Gothaer Waggonbau, Siemens und Flugzeugbau Friedrichshafen. Diese Flugzeuge sollten die Rolle der Luftschiffe als Bombenträger übernehmen. Das hatte auch für die Produktion in Zeesen einen mittelbaren und unmittelbaren Einfluss. Vorerst wurde hier die Produktion von Typen anderer Hersteller aufgenommen, vor allem die von Schul- und Aufklärungsflugzeugen. Bereits im März 1918 wurde das 100. Flugzeug in Dienst gestellt. Auf dem Höhepunkt der Fertigung im Oktober 1918 (bis dahin waren über 500 Flugzeuge ausgeliefert) beschäftigte das Werk insgesamt 1413 Arbeiter und 221 Angestellte sowie Beamte, allein im Flugzeugbau waren es 1000 Arbeiter.