Die Kompakten von Grumman

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Die U.S. Navy initiierte im Januar 1950 einen Bieterwett­bewerb, zu dem nicht weniger als 18 Hersteller insgesamt 24 Vorschläge von U-Boot-Abwehrflugzeugen einreichten. Grumman offerierte der Marine seinen Modellentwurf G-89, der noch im Juni angenommen wurde und in den Auftrag zum Bau von zwei Prototypen plus 15 Vorserienflugzeugen mündete. Während die Prototypen die Bezeichnung XS2F-1 trugen und die Vorserienmaschinen YS2F-1 genannt wurden, gab man dem künftigen Flugzeug zunächst den Zusatznamen „Sentinel“ (Wächter).
Die G-89 war als Schulterdecker ausgelegt. Die Tragflächen konnten, für trägergestützte Flugzeuge typisch, zur Platz sparenden Bordunterbringung hydraulisch zusammen geklappt werden. Angetrieben durch zwei Kolbenmotoren an den Flügeln, blieb der Rumpf vollständig frei für eine vierköpfige Crew und die Ausrüstung. Hervorzuheben ist das ausfahrbare AN/APS-33-Radar, das wesentlich zur Entscheidung für den Grumman-Entwurf beitrug. Gegenüber den Vorgängermodellen wie dem AN/APS-20, welches unvorteilhaft für die Konkurrenzentwürfe von Douglas und Vought eingeplant war, wog das AN/APS-33 weniger, war kleiner und konnte selbst U-Boot-Periskope entdecken. Im Rumpfheck war außerdem ein ausfahrbarer Detektor zum Aufspüren magnetischer Anomalien untergebracht. Zuerst wurde das ASQ-8 verwendet, später das ASQ-10. Insgesamt 16 (später 32) Sonarbojen waren in den Gondeln der Neun-Zylinder-Sternmotoren untergebracht und wurden über Röhren nach hinten ausgestoßen. Über dem Cockpit wurde die Antenne des ECM-Systems (elektronische Kriegsführung) platziert. Das Cockpit nahm die vierköpfige Besatzung, bestehend aus Pilot, Kopilot/Navigator, Radarbediener und MAD-Bediener (für den Magnetsensor), auf. Weiter hinten im Rumpf befand sich der Waffenschacht für konventionelle und nukleare Minen, Wasser- und Tiefseebomben oder Torpedos. Extern an den Tragflächen konnten weitere Waffen einschließlich ungelenkter 127-mm-Raketen mitgeführt werden. Am rechten Tragflügel wurde zudem ein AN/AVQ-2-Suchscheinwerfer mit einer Stärke von 70 Millionen Candela installiert. Sehr robust wurde das einziehbare Bugradfahrwerk ausgelegt, unter dem Rumpfheck gab es zusätzlich ein ausklappbares Spornrad sowie den für Trägerlandungen notwendigen Fanghaken. Intern stand eine Kraftstoffmenge von 1968 Litern zur Verfügung, womit eine Flugdauer von sechs Stunden erzielt werden konnte.

 

Aufstieg als Tracker
Die Grumman-Testpiloten Norman Coutant und Fred Rowley starteten mit dem ersten XS2F-1-Versuchsmuster am 4. Dezember 1952 vom Werksgelände in Bethpage, Long Island zum 22-minütigen Erstflug. Etwa zur gleichen Zeit erfolgte die Umbenennung des Flugzeugtyps von Sentinel in Tracker (Spürhund). Die erste Vorserienmaschine YS2F-1 flog am 30. Juli 1953 erstmals und wurde nachfolgend wie weitere Vorserienexemplare hauptsächlich zum Testen von Einsatzverfahren bei der Entwicklungsstaffel VX-1 in Key West, Florida eingesetzt. Den Flugzeugträgerbetrieb erprobte man im Naval Air Test Center Patuxent River, Maryland sowie ab dem zweiten Halbjahr 1953 auch auf den Schiffen USS „Mindoro“ und USS „Coral Sea“.
Die Erprobung verlief zügig und reibungslos, die Zuführung von Serienmaschinen S2F-1 erfolgte zuerst ab Februar 1954 an die Staffel VS-26 in Norfolk, Virginia. Noch im selben Jahr startete eine S2F-1 als erstes Flugzeug mittels des neu entwickelten C-11-Dampfkatapults von der USS „Hancock“ und bis Ende 1954 absolvierte die Einheit VS-23 an Bord der USS „Princeton“ eine erste Einsatzfahrt mit der Tracker in den Westpazifik.