Die Spitfire als Sturzkampfbomber

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Wie viele andere Flugzeuge des Zweiten Weltkriegs wurde die Spitfire schnell modifiziert, um weitere Rollen zu übernehmen, für die sie eigentlich nie gedacht war. Zuerst wurde aus dem Kurzstrecken-Interceptor ein Langstrecken-Begleitjäger. 60 Flugzeuge erhielten als Mk IIA einen festen 150-Liter-Tank unter der Backbordtragfläche. Weitere Abänderungen führten zu einem Foto-Aufklärer, einem Luftüberlegenheitsjäger und zu einer Maschine für Flugzeugträger. Es gab sogar Versuche, die Spitfire als Wasserflugzeug mit Schwimmern auszurüsten. Das war eine Menge, was von einem Entwurf verlangt wurde und am Ende konnte die Spitfire zwei Aufgaben davon nur sehr schlecht erfüllen. Eine davon war das Trägerflugzeug. Die Seafire zeigte hier nur eine ungenügende Reichweite und musste eine hohe Unfallrate hinnehmen. Ironischerweise galt die Seafire beim Einsatz von Land aus als eines der besten Tiefangriffsflugzeuge. Die zweite Rolle, in der sich die Spitfire nicht zurechtfand, war die als Sturzbomber. Konstrukteur R. J. Mitchell hatte nie daran gedacht, unter die Spitfire Bomben zu hängen. Als die Royal Air Force überlegte, die Spitfire als Sturzbomber zu nutzen, hätte sie keine schlechtere Wahl treffen können.
Die Umwandlung der Spitfire zum Bomber begann kurz nach der deutschen Eroberung Frankreichs 1940. Obwohl vollkommen davon überzeugt, dass ein strategisches Bombardement Deutschlands den Krieg gewinnen würde, stellte die RAF schnell fest, dass die Unterstützung der Bodentruppen aus der Luft verbessert werden musste. Die ungünstige Entwicklung des Schlachtverlaufs in Nordafrika verschärfte diesen Bedarf noch. Nach zwei 1941 fehlgeschlagenen Versuchen, den Umschließungsring der Achsenmächte um Tobruk in Nordafrika zu durchbrechen, wurden mehrere Entwürfe untersucht, um die Probleme der Erdkampfunterstützung zu lösen. Dies führte direkt zur Schaffung der britischen Wüstenluftwaffe , welche der erste alliierte taktische Luftverband wurde – und zum ersten Einsatz der Spitfire mit Bomben.

 

Im Frühjahr 1943 waren die alliierten Planungen für eine Invasion in Europa schon weit fortgeschritten. Die britische Armee begrüßte die Einrichtung der Alliierten Expeditions-Streitkraft der Royal Air Force (AEF) im Mai 1943. Im November wurde die Bezeichnung geändert, dieser Luftverband hieß nun 2nd Tactical Air Force (TAF) und bestand aus der 2. Bombergruppe, und der 83., 84. und 85. Schlachtfliegergruppe. Die Mehrzahl der Flugzeuge waren Spitfire Mk IX und Typhoon IB. Zu diesem Zeitpunkt des Krieges war die geringe Durchschlagskraft der 7,7-mm-Maschinengewehre der Spitfire längst bekannt. Während andere Flugzeuge mit 20-mm-Kanonen Erfolge gegen Bodeneinrichtungen erzielen konnten, blieben die Spitfire mit ihren MG dahinter zurück. Kurz vor der Invasion in der Normandie gab es eine Welle der Umrüstungen der Spitfire auf solche Maschinenkanonen und schwere MG vom Kaliber 1,27 cm.
Im Vergleich mit anderen Jagdflugzeugen, die für Tiefangriffseinsätze herangezogen wurden, war die Spitfire immer noch sehr leicht bewaffnet. Die Typhoon verfügte über vier 20-mm-Kanonen, die P-47D Thunderbolt über acht 1,27-cm-MG, die P-38J Lightning über eine 20-mm-Kanone und vier 1,27-cm-MG sowie die P-51D Mustang über sechs 1,27-cm-MG. Alle diese Maschinen konnten 910 kg an Bomben tragen, die Spitfire dagegen nur die Hälfte davon. Selbst dies war mehr als sie eigentlich verkraften konnte und die hohe Unfallrate spricht für sich selbst. Über 60 Prozent der Unfälle mit bombenbeladenen Spitfire gingen auf geplatzte Reifen zurück. Auch die Reichweite war so eine Sache. Selbst mit einer 225-kg-Bombe hatte die Spitfire nur eine Einsatzreichweite von 150 Kilometern. Mit 450 kg Bombenlast waren es noch weniger. So flogen die Bomben-Spitfire in der Schlacht mehr gegen Ziele, die in ihrer Reichweite lagen, als gegen Ziele, die wirklich wichtig waren.

Lesen Sie die Geschichte dieser Spitfire-Version in der FliegerRevue X 74