Die Technik des revolutionären Helikopters Fa 223

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Über den Hubschrauber Focke-Achgelis Fa 223 ist viel Positives geschrieben worden. Das größte Lob sprach aber Sergei I. Sikorsky, der Sohn des legendären Igor Sikorsky und immer noch aktiv in der Führung der Firma Sikorsky, auf der ILA 2018 in Berlin aus. Er habe 1945, als 20-Jähriger, seinen Vater nach Deutschland begleitet, um sich mit Henrich Focke zu unterhalten und dessen Hubschrauber Fa 223 zu untersuchen. Mit seinen 93 Jahren erinnerte sich Sergei I. Sikorsky noch an viele Einzelheiten des Gesprächs (er spricht deutsch) und an die Begeisterung, die er und sein Vater empfanden, als sie die Fa 223 sahen: „Die Focke-Achgelis 223 war der erste wirkliche Helikopter!“
In der vorangegangenen FliegerRevueX Nr. 72 wurde die Geschichte der Fa 223 dargestellt, jetzt sollen die technischen Einzelheiten dieser wegweisenden Konstruktion beschrieben werden.

Ein Sternmotor im Rumpf
In der Mitte des Rumpfes befindet sich ein Neunzylinder-Sternmotor Bramo 323, der für den Hubschrauber modifiziert wurde und nach dem Erwerb des Werkes durch BMW die Bezeichnung BMW 301 trug. Der Antrieb leistet 1000 PS (735 kW) beim Start, etwa 680 PS (500 kW) im Reiseflug und ist zur Schwingungsdämpfung gummi-gelagert. Über ein Kegelradgetriebe werden die beiden langen Wellen zu den Rotorköpfen angetrieben. Im Bereich des Motors ist der Rumpf mit Aluminiumblechen verkleidet, die für Wartungsarbeiten abnehmbar gestaltet sind.
Bei Motorausfall kann die Besatzung den Hubschrauber auf Auto­rotation umschalten und so im Sinkflug notlanden. Seinen Kraftstoff erhält der BMW 301 aus einem in Flugrichtung vor ihm an der Rumpfdecke aufgehängten Tank mit 490 Litern Fassungsvermögen. Unter diesem Tank ist der Schmierstoffbehälter mit 70 Litern Öl gelagert.

 

Die Hubschrauben
An jedem Ausleger befindet sich ein Rotorkopf für die drei Blätter der Hubschraube. Die Drehachse ist 12,50 Meter von der Rumpfmitte entfernt und die Drehebene liegt etwa 4,50 Meter über dem Boden. Die Blätter haben eine Länge von 12,00 Metern. Sie sind als Holzkonstruktion mit 39 Rippen auf einem Stahlrohrholm aufgebaut und teilweise mit Sperrholz, teilweise mit Stoff beplankt. Die Außenhaut der Blätter ist lackiert und poliert.
Über eine lange, schwingungsgedämpfte Welle vom Motor wird der Rotorkopf angetrieben. Die Drehzahl der Welle wird vor dem Kopf durch ein Getriebe reduziert. Der Rotorkopf ist ein Stahlgussgehäuse und mit Schwenkgelenken zum Verstellen des Anstellwinkels der Blätter ausgerüstet. Diese drehen dabei um ihren Stahlholm. Ferner enthält er auch Schlaggelenke, welche beim Vorwärtsflug die unterschiedlich Anströmungen beim Laufen des Blattes in oder gegen die Flugrichtung ausgleichen. Die Drehebene des Rotors kann am Boden durch Verstellen der Befestigungsstreben eingestellt werden.
Sinkt die Motordrehzahl unter 1500 U/min, normal läuft er bei etwa 2000 U/min, oder drehen die Rotoren unterschiedlich schnell, so wird der Motor automatisch ausgekuppelt und die Autorotation eingeschaltet. Dies kann natürlich durch die Piloten auch manuell geschehen.
Zieht der Flugzeugführer am Steuerknüppel, gibt also Höhenruder, werden über Seile die Steuerscheiben unter den drehenden Rotoren am Rotorkopf in dieselbe Richtung gekippt. Dadurch ändert sich der Anstellwinkel der Rotorblätter periodisch. Wie bei einem Flächenflugzeug auch, wird die Trimmung der Fa 223 über ein Trimmrad vorgenommen, welches über Seile den Anstellwinkel der Höhenflosse am Heck verstellt.

Viel mehr technische Details und haufenweise Fotos und Zeichnungen finden Sie in der FRX 73.

Kostenloser Download:

Handbuch Fa 223 E   (PDF mit 85 Seiten, 13,9 GB) – Quelle: Hubschraubermuseum Bückeburg