Dornier Do 335 „Ameisenbär“ – der schnellste Propellerjäger des Krieges

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Die Entstehungsgeschichte des schnellsten Propellerjägers des Zweiten Weltkriegs bietet noch einige Überraschungen. Mit der revolutionären Auslegung eines Jagdflugzeuges mit zwei Motoren in Tandemanordnung und einem Zug- sowie einem Druckpropeller gelang es Dornier, die Leistungen für konventionelle Maschinen an die Grenze des Machbaren zu bringen. Kurz vor Kriegsende wurden 1945 noch ungewöhnliche Projekte als Weiterentwicklungen vorgeschlagen.
In einem Extra-Beitrag schauen wir in das Cockpit des ungewöhnlichen Jägers.

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Die Do 335 wird endlich gebaut
Erst als die Luftwaffe 1942 einen Schnellbomber suchte, legte Dornier seinen Entwurf, aktualisiert als P 231 wieder vor. Zwei Jahre waren seit der ersten Präsentation ohne Fortschritte vergangen. Beim RLM schaute man aber inzwischen stark auf die neuen Düsenflugzeuge als Hoffnungsträger. Die modernste Technik sollte der alliierten Übermacht in der Luft Paroli bieten. Adolf Hitler selbst schaltete sich bei den Rüstungsbesprechungen Ende 1942 zu Gunsten der Do 335 ein. Ihm war ein völliges Umschalten auf den Strahlantrieb zu risikoreich. Er wollte wenigsten einige konventionelle Flugzeuge in der Hinterhand haben, falls sich die optimistischen Erwartungen in die Düsentriebwerke nicht erfüllen würden. Im Generalluftzeugmeister Erhard Milch, im RLM zuständig für Beschaffung, fand er einen Fürsprecher dieser Haltung.
So wurde Anfang 1943 eine Versuchsreihe von acht Flugzeugen der Do 335 in Auftrag gegeben. Die Maschine sollte als Schnellbomber, Aufklärer, Jagdflugzeug und Nachtjäger einsetzbar sein. Dann ging alles sehr schnell, der Prototyp CP+UA startete am 16. Oktober 1943 zum Erstflug. Insgesamt wurden letztlich 22 Versuchsflugzeuge gebaut. Dann lief die Vorserie Do 335 A-0 an. Einige dieser Vorserienmaschinen wurden beim Erprobungskommando EK 335 auf die Einsatzeignung geprüft. Das Versuchsverband des Oberkommandos der Luftwaffe erprobte die  Do 335 V3 als Aufklärer in der ersten Staffel. Hier führte die Maschine das Kennzeichen T9+ZH. Ein Einsatz einer Maschine beim Düsen-Jagdgeschwader JG7, wie in den 1970er-Jahren gelegentlich behauptet, kann dagegen ausgeschlossen werden. Auch ein bewaffneter Einsatz der Do 335 ist nicht belegt. Einzig eine Begegnung mit alliierten Flugzeugen beschrieb der französische Jagdflieger Pierre Clostermann. Bei einer Patrouille mit Tempest der Royal Air Force sah er ein seltsames Flugzeug mit einem Propeller vorn und hinten. Als seine Maschine auf den Gegner eindrehte, ging das Flugzeug in den Tiefflug über und verschwand.

Im Bau befanden sich bei Kriegsende die ersten Serienmaschinen A-1 und auch Schulflugzeuge und Nachtjäger sowie die ersten Exemplare des schwer bewaffneten Zerstörers B-2. Die Siegermächte suchten jeder für sich flugfähige Exemplare des „Ameisenbär“ für die Erprobung. Die Flugleistungen dieses Kolben/Propeller-Flugzeugs beeindruckten. Den sowjetischen Truppen fiel bei Oranienburg ein Prototyp des Nachtjägers in die Hände. Aber allen Luftfahrtingenieuren war klar: Die Zeit der Luftschrauben war vorbei!

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Das richtige Dornier-Patent zur Do 335, PDF
Bericht „Schnellbomber Do 335 mit Sondertriebwerk“ Abstrakt für die U.S. Air Force (Auszug) PDF