Düsen-Erdkampf-Flugzeug 1932

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Deutschland war die erste Nation, die sich in den 1930er-Jahren ernsthaft daran machte, Flugzeuge für den neuen Strahlantrieb zu entwerfen. Bislang legte man den Beginn dieser revolutionären Entwicklung auf den 3. März 1935, als der Luftfahrtindustrielle Ernst Heinkel das Schreiben eines Göttinger Professors erhielt, der ihn auf einen jungen Doktoranten seines Institutes hinwies. Hans Joachim Pabst von Ohain arbeite an einem Strahltriebwerk, für  welches er die Unterstützung durch eine luftfahrttechnisch versierte Firma benötigte. Heinkel lud von Ohain ein  –  das Ergebnis ist bekannt:  Als erstes luftstrahlgetriebenes Flugzeug der Welt hob am 27. August 1939 die Heinkel He 178 mit einem Von-Ohain-Triebwerk ab.
Wie entscheidend richtig die Wahl von Ernst Heinkel als Entwicklungspartner war, zeigt sich im Licht von Unterlagen, die in der Dokumentensammlung des Deutschen Museums in München zu den Peenemünder Raketenforschungen verborgen waren. Dort wandte sich schon 1932 ein anderer Erfinder eines Strahltriebwerkes mit dem Projekt eines Düsenflugzeugs an eine Stelle, von der er sich Förderung erhoffte. Dieser Vorschlag war noch radikaler als die Ideen des Pabst von Ohain. Nichts weniger als ein senkrecht startendes und landendes Erdkampfflugzeug mit Strahlantrieb wurde hier vorgeschlagen!
Im Sommer 1932 erreichte das Heereswaffenamt in Berlin der am 28. Juli geschriebene Projektvorschlag des Münchener Erfinders Dipl.-Ing. Paul Schmidt mit dem Titel „Erdkampf-Flugzeuge“. Das Heereswaffenamt (HWA) war in der Weimarer Republik nicht nur zuständig für die Ausrüstung des Heeres, sondern auch für die (durch den Vertrag von Versailles in Deutschland eigentlich verbotenen) Luftstreitkräfte. In der Einleitung fasst Schmidt seine Idee zusammen:
„Die im folgenden gemachten Vorschläge stützen sich auf einen neuartigen Strahlantrieb für Flugzeuge. Dieser neue Antrieb gibt die Möglichkeit, auf einem (sic!) normalen Flugzeug beliebig große Kräfte, die in beliebiger Richtung wirken, zu erzeugen. Der Antrieb kann nicht nur zum Vorwärtsbewegen verwendet werden, sondern er ermöglicht auch, das Flugzeug im Stillstand in der Luft schwebend zu halten.
Die Grundlagen des neuen Strahlantriebs sind in zweijähriger Entwicklungsarbeit theoretisch und durch Versuche völlig geklärt, und der heutige Stand der Entwicklung gestattet es, eine besondere kriegstechnische Anwendung des neuen Antriebs zur Erörterung zu stellen. Es wird vorgeschlagen, einen neuen Flugzeugtyp, das „Erdkampf-Flugzeug“ zu schaffen und damit eine neue Waffe in die Kriegstechnik einzuführen, deren Kampfkraft in ungewöhnlich hohem Maße alle bisher bekannten Kampfmittel übertrifft.“

In der FliegerRevue X 55 finden Sie die erstmals eine Beschreibung und Details zu diesem bisher unbekannten Strahlflugzeug-Projekt.