Flugscheiben der Luftwaffe

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Kreisflügler sind, zumindest theoretisch, schon vom Beginn des Motorflugs an, von den Konstrukteuren entworfen worden, wobei sicher das Beispiel des fliegenden Bierdeckels oder der Diskus Pate standen. Natürlich ist der Flug solch einer durch Drehung kreiselstabilisierten Scheibe etwas anderes als der eines „Normalflugzeugs“ mit kreisförmigem Tragflächenumriss. Aber ein erhöhter Bauaufwand und aerodynamische Nachteile verhindern auch das Auftreten einer größeren Zahl von wirklich ausgeführten Kreisflüglern. Meist wurde diese Idee von Amateuren aufgegriffen.
Dies war auch bei dem Landwirt Arthur Sack aus Machern bei Leipzig (1900 bis 1964) der Fall. Er verwirklichte seine Idee zunächst in den Entwürfen von fünf Kreisflügelmodellen, von denen er das letzte auf dem „Ersten Reichswettbewerb für Flugmodelle mit Verbrennungsmotoren“ am 27. und 28. Juli 1939 in Leipzig-Mockau vorführte. Dieser sollte durch seine Ausschreibung der Entwicklung eines Mini-Aufklärers dienen, da den Teilnehmern als Bedingung ein Zielflug mit Rückflug zum Startplatz unter Verwendung einer möglichst einfachen Lenkvorrichtung gestellt war. Der in aller Stille durchgeführte Wettbewerb blieb relativ erfolglos, da keiner der Teilnehmer die Bedingung erfüllen konnte. Arthur Sack hatte damals Schwierigkeiten beim Start und musste sein Modell aus der Hand starten.

Sack AS6 - Familie Sack
Die Flugscheibe Sack AS 6 während der Erprobung

Trotzdem überzeugt von den Fähigkeiten seiner Kreisflügel­idee ging Sack nun zur Verwirklichung eines manntragenden Flugzeuges dieser Bauart über. Der Bau erfolgte mitten im Krieg auf rein privater Basis. Die statischen Berechnungen und die Konstruktion erforderten allerdings die Hilfe eines Ingenieurs der Mitteldeutschen Motorenwerke in Leipzig, bevor Sack auf dem eigenen Bauernhof mit dem Bau der Maschine begann. Dieser erfolgte in Ganzholzbauweise und so konnte die Grundstruktur der Fläche und des darin eingebundenen Rumpfes ab 1940 in der eigenen Scheune entstehen.

Lesen Sie über die Fertigstellung und Erprobung der Sack AS 6 V1 in der FliegerRevue X Nr. 60.

 

Kreisflügel bei der Luftwaffe und in anderen Ländern
Der Einsatz kreisförmiger Tragflächen an Flugzeugen war bei der 1935 offiziell gegründeten deutschen Luftwaffe kein Thema. Die angestrebt schnelle Aufrüstung, es waren ja so gut wie keine Flugzeuge vorhanden, ließ keine Experimente zu. Von den Flugzeugwerken, die ebenfalls erst neugeschaffen wurden, verlangte das Reichsluftfahrtministerium (RLM) konventionelle Muster, diese aber in möglichst großer Zahl.
Parallel zur Schaffung einer Flotte bemannter Flugzeuge begann ab 1937 die Entwicklung von Gleitbomben und von gesteuerten Flugkörpern. Die damaligen Bomber waren langsam und konnten zu  heftig durch Flakfeuer verteidigten Zielen nicht ohne größere Verluste durchdringen. Besondere Sorgen machte sich die Luftwaffenführung über einen möglichen Konflikt mit England, bei dem die Flugzeuge die Hauptlast des Kampfes mit der britischen Flotte würden tragen müssen.  Deutschland war für lange Zeit nicht in der Lage, eine eigene starke Flotte als Gegengewicht zu schaffen. Also mussten Bomber aus der Distanz heraus die gegnerischen Schiffe treffen können. Dazu wurden Bomben mit Tragflächen versehen. Flügel großer Spannweite konnten von den Bombern nicht transportiert werden, also ging man bei der Flugkörperentwicklung zu Flügeln mit kleinem Streckungsverhältnis über. Diese kompakten Tragflächen konnten auch die großen Belastungen beim Abwurf besser abfangen und beanspruchten weniger Platz. Unter den zahlreichen, durch die Versuchsstelle Peenemünde erprobten Flugkörpern befand sich 1940 auch eine Variante mit Kreisflügeln.

Me328
Bordjäger Messerschmitt Me 328 der Luftwaffe mit Kreisflügel

Bei der Messerschmitt Me 328 wurde der Kreisflügel einige Jahre später wieder in Betracht gezogen. Das kleine Flugzeug sollte als Bordjäger von großen Bombern mitgeschleppt und ausgeklinkt werden und diese verteidigen, wenn gegnerische Jagdflugzeuge den Verband angriffen. Ein derartiges Flugzeug musste so klein und leicht wie möglich sein und durfte, ähnlich wie auch Gleitbomben, keine ausladenden Flügel haben. Angetrieben durch zwei Strahlschubrohre würde die Me 328 sehr schnell fliegen, das wäre ein Vorteil im Luftkampf. Aber nach dem Einsatz müsste der Bordjäger wieder am Bomber andocken und dazu auf dessen Geschwindigkeit heruntergehen. Eine der Lösungen von Messerschmitt sah nun eine Kreistragfläche vor.

Nemeth Parasol

Der Nemeth-Parasol flog erfolgreich in den USA

Eines der wenigen Flugzeuge mit diskusförmiger Tragfläche, welches wirklich erfolgreich geflogen ist, war die Konstruktion des Amerikaners Steven P. Nemeth. Nachdem die Flugzeugfirma, für die er als Testpilot gearbeitet hatte, 1927 schließen musste, machte sich Nemeth seine eigenen Gedanken darüber, wie ein sicheres Flugzeug auszusehen habe. Angeblich wegen der Ähnlichkeit zu einem Fallschirm kam Nemeth auf die kreisförmige Tragfläche. Er erwarb günstig einen gebrauchten Hochdecker mit einem 110-PS-Sternmotor und entfernte die Fläche. Dort montierte er seinen Kreisflügel an die vorhandenen Streben. Diesen hatte Nemeth mit zwei  Querrudern am hinteren Ende versehen. Der Rumpf musste etwas verlängert werden, doch 1934 war sein „Parasol“-Flugzeug nahe Chicago bereit für den ersten Versuchsflug.

AVRO Canada WS-606
Kanadischer Düsenjäger-Entwurf der 1960er-Jahre

In der FliegerRevue X 60 finden Sie weitere interessante Flugscheiben-Projekte!