Focke-Achgelis Fa 223

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Trotz knapper Mittel gelang es Professor Henrich Focke im Zweiten Weltkrieg einen brauchbaren Hubschrauber zu schaffen. Im März 1945 wurde mit der Fa 223 dann der erste Rettungseinsatz eines Hubschraubers unter Kriegsbedingungen durchgeführt.

Offenbar beeindruckt von den Flügen des Hubschrauber-Versuchsmodells Fw 61 forderte das RLM (Reichsluftfahrtministerium) Ende 1936 die Entwicklung eines großen Hubschraubers und den Bau von drei Prototypen zur Erprobung. Ein Jahr später wurde die Bestellung dann auf zwei Prototypen reduziert. Dieses Projekt erhielt die Bezeichnung Focke-Achgelis Fa 223. Die generelle Auslegung mit zwei Rotoren an seitlichen Auslegern wurde von der Fw 61 übernommen. Als Antrieb war der Bramo-323-Sternmotor (später BMW 301 genannt) gefordert worden, der zum Beispiel auch das Wasserflugzeug Arado Ar 196 antrieb. Der künftige Hubschrauber sollte Nahaufklärung fliegen können, zur U-Boot-Bekämpfung eingesetzt werden und Lastentransporte in unwegsames Gelände übernehmen. Geplant waren folgende Versionen:
– Fa 223 A – U-Boot-Bekämpfung mit 2 x 250-kg-Bomben
– Fa 223 B – Aufklärer/Verbindungsmaschine
– Fa 223 C – Rettungshubschrauber
– Fa 223 D – Lastentransporter
– Fa 223 E – Schulmaschine mit Doppelsteuer

 

Das 11. Muster der Fa 223 DM+SO während der Erprobung

Im August 1939 war es dann soweit, die Fa 223 V1 wurde aus der Halle gerollt. Über ein Jahr wurde die D-OCEB gefesselt getestet, bevor sie am 8. März erstmals frei vom Boden abhob. Nach zwei kurzen Flügen meldete Testpilot Carl Bode, an der Maschine seien noch Nachbesserungen nötig. Nach einem weiteren kurzen Flug und zusätzlichen Fesselversuchen hielt Carl Bode die Fa223 V1 am 18. Juni 1940 etwa elf Minuten stabil in der Luft und ging bis auf 300 m Höhe.
Am 22. September 1940 war bei einem reinen Bodenlauf der V1 Professor Focke selbst zu Carl Bode in die Maschine gestiegen. Bode hob die Fa 223 trotzdem für einen kurzen Flug ab – so wurde Henrich Focke zum ersten Hubschrauber-Passagier der Welt. Die weitere Flugerprobung umfasste schon Lastentransport an einem Seil und das versuchsweise Umschalten auf Autorotation für Notlandungen. Bode brachte die Fa 223 in Rechlin am 26. Oktober auf 182 km/h und wies zwei Tage später eine Steigleistung von 8,80 m/s und eine Gipfelhöhe von 7100 m nach. Die Musterzulassung erfolgte nach diesen Flügen an der Erprobungsstelle Rechlin am 28. Oktober 1940.

Den Artikel mit vielen Fotos der Fa 223 finden Sie in der FliegerRevue X 72