Fokker Dreidecker – Einsatz und Technik

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Kaum ein Flugzeug ist so bekannt wie der Dreidecker von Anthony Fokker aus dem Ersten Weltkrieg. Besonders die rote Maschine von Manfred von Richthofen hat weltweite Berühmtheit erlangt.

Die Geschichte des Jagdfliegers Manfred von Richthofen ist eng mit dem ersten Jagdgeschwader der Welt, dem JG 1, verknüpft. Der erste Kommandeur des Geschwaders fand schließlich im Dreidecker den Tod.

Die Geschichte des Jagdgeschwaders wird ebenso dargestellt, wie die Entwicklung des Dreideckers und seine Technik.

 

Hier ein kurzer Auszug aus dem Bericht:

 

Nachdem das Deutsche Reich im Vertrag von Brest-Litowsk die Kämpfe an der Ostfront mit Russland beendet hatte, bereitete man eine große Offensive noch im März an der Westfront vor. Der Kriegseintritt der Vereinigten Staaten hatte die ohnehin prekäre Lage der Entente-Mächte noch verschärft, jetzt suchte man die Entscheidung. Die Luftdeckung wurde dem Jagdgeschwader 1 übertragen. Anfang März galten die Einsätze hauptsächlich dem Abfangen von alliierten Aufklärern, um die Vorbereitungen der Offensive geheim zu halten. Am 12. März schoss Manfred von Richthofen eine Bristol ab, während sein Bruder Lothar sogar zwei Maschinen bezwang. Am nächsten Tag griff das JG 1 einen britischen Bomberverband an, der von Jagdflugzeugen begleitet wurde. Manfred von Richthofen schoss eine Sopwith Camel ab, sein Bruder jedoch hatte weniger Glück. Die obere Tragfläche des Dreideckers von Lothar von Richthofen begann während des Luftkampfes abzumontieren und der Pilot verlor die Kontrolle über seine Maschine. Beim folgenden Aufprall wurde Lothar von Richthofen schwer am Kopf verletzt und musste in ein Lazarett eingelieferte werden. Die Behandlung der Verletzungen zog sich bis in den Sommer hin. Dieser Vorfall war nicht dazu angetan, das Vertrauen der Piloten in ihren Dreidecker zu stärken.

 

x45 DrI a

Richthofens Dreidecker wird für den Start vorbereitet (Sammlung Nowarra)

 

Als Manfred von Richthofen zu Ohren kam, dass die Piloten der Jasta 4 mit ihrem jetzigen Führer Leutnant Wüsthoff unzufrieden waren, musste er um die Disziplin zu wahren eingreifen. Der Offizier galt als überheblich und stand im Verdacht, Luftsiege erfunden zu haben. Dies konnte durch von Richthofen nicht toleriert werden. Ab dem 16. März führte Hans-Georg von der Osten die Staffel.

Am 18. März unternahmen die Alliierten einen Versuch, die Lage endgültig zu ihren Gunsten zu wenden – zu Lande und in der Luft. Ein starker Verband Bomber mit starkem Jagdschutz flog in die vom JG 1 verteidigte Zone ein. Manfred von Richthofen lies etwa 30 Flugzeuge, hauptsächlich Dreidecker, starten. Die Flugzeuge der Jasta 10 und 11 waren staffelweise gruppiert im Einsatz. Von Richthofen eröffnete den Kampf, indem er einen Zweisitzer beschoss, sogleich entwickelte sich eine chaotische Kurbelei in der Freund und Feind nur schwer zu unterscheiden waren. Drei weitere Jastas von anderen Flugplätzen griffen ebenfalls in die Kämpfe ein. Das Gros der britischen Luftarmada versuchte sich hinter die Front zurückzuziehen, doch die Luftkämpfe Flugzeug gegen Flugzeug hielten an. Bei einem Verlust schoss das JG 1 neun Gegner ab, auch die anderen Staffeln erzielten Luftsiege. Die britischen Luftstreitkräfte hatten eine bittere Lektion erteilt bekommen. Derartige Erfolgsmeldungen führten dazu, dass bald zwei weitere Jagdgeschwader aufgestellt wurden.

 

Manfred + Lothar v Richthofen mit Besuch

Drer stolze Vater mit seinen Jagdflieger-Söhnen Manfred (links) und Lothar (rechts). (Sammlung Jack)

 

Am Abend des 20. März wurde das JG 1 heimlich auf vorgeschobene Flugfelder verlegt. Die deutsche März-Offensive stand unmittelbar bevor. Mit einem heftigen Trommelfeuer eröffneten drei deutsche Armeen am frühen Morgen des 21. März 1918 die sogenannte „Kaiserschlacht“. Auf einen 70 km breiten Frontabschnitt wurden binnen fünf Stunden über eine Million Granaten gefeuert. Manfred von Richthofen war die Verantwortung für die Luftdeckung im Nordabschnitt der Offensivfront übertragen worden. Dazu wurden ihm die Jasta 5 und Jasta 46 zusätzlich unterstellt. Der Nebel, der das Vorwärtskommen der Bodentruppen begünstigte, verhinderte am ersten Tag der Offensive den Einsatz der Luftstreitkräfte beider Seiten. An den folgenden Tagen bis zum 26. März schoss von Richthofen sechs weitere Gegner ab und erhöhte damit seine Bilanz auf 70 Luftsiege. Von Richthofen nutzte die hohe Wendigkeit seines Dreideckers aus, um sich mit wenigen Metern Abstand direkt hinter einen Gegner zu setzen, dann konnte er einfach nicht vorbeischießen. Ernst Udet, der zum JG 1 geholt worden war, berichtet, von Richthofen lies seine Piloten bis zu fünf Mal am Tag aufsteigen, während bei anderen Verbänden eher zwei oder drei Einsätze pro Tag die Regel waren.

Die Landgewinne der Offensive zwangen zur Vorwärtsverlegung des Geschwaders auf einen von den Briten geräumten Flugplatz. Der erhoffte Luxus bei Unterkunft und erbeuteter Verpflegung erwies sich jedoch als Traum. Auch die Flieger des Gegners lebten unter einfachen Verhältnissen, wie die neuen deutschen Herren des Flugfeldes enttäuscht feststellen mussten. Dabei hatten die Angehörigen des JG 1 Glück mit ihrem Kommandeur, der eine reichhaltige Ernährung für wichtig für die Moral hielt.

Am 27. März wurden vom Jagdgeschwader 13 Gegner als bezwungen gemeldet, viele davon in geringer Flughöhe, da der Schutz der Bodentruppen vor Tieffliegern absolute Priorität hatte. Dabei vermieden es die Piloten die Frontlinie zu überfliegen und zu riskieren, bei einer Notlandung in Gefangenschaft zu geraten. Von Richthofen war für drei der Luftsiege verantwortlich und erhöhte seine persönliche Zahl auf 73. Am nächsten Tag fügte er noch einen weiteren besiegten Gegner dazu. Der Führer der Jasta 4 von der Osten wurde schwer verletzt aus seinem abgeschossenen Pfalz-Jäger gezogen. Seine Aufgaben übernahm Leutnant Johann Janzen, der von der Jasta 6 kam. Während die erfahrenen Flugzeugführer dezimiert wurden, kamen neue Flieger an die Front und auch zum JG 1. Von Richthofen kümmerte sich persönlich um die Neulinge und überwachte ihre fliegerischen und taktischen Lernfortschritte, bevor er ihnen die Erlaubnis zum Feindflug gab.

Mit einer abgeschossenen RE-8 am 2. April erreichte von Richthofen die Marke 75. Trotz der Fähigkeiten der Dr.I im engen Luftkampf zeigte sich immer mehr die Wichtigkeit einer hohen Geschwindigkeit, um einen Luftkampf auch abbrechen zu können und zu entkommen, wenn es Not tat. Gegen die zahlenmäßige Überlegenheit der alliierten Luftstreitkräfte konnte auch die wendigste Maschine nichts ausrichten, wenn sie den Kampf nicht nach eigenem Ermessen abbrechen konnte. So schrieb von Richthofen wieder Bittbriefe für eine neue Fokker-Maschine, diesmal für den Doppeldecker D.VII.

 

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