Gloster Meteor jagt die V-1

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Die Verteidigung gegen die Flugbomben oblag dem britischen Flak-Kommando und der neu geschaffenen Luftverteidigung Großbritanniens (ADGB). Anfangs patrouillierten elf Jagdverbände mit Spitfire, Tempest, Mustang und Moasquito-Nachtjägern. Das Erscheinen der V-1 war ein willkommener Anlass, die neuste britische Erfindung, den Düsenjäger Meteor, über heimatlichem Boden zu erproben. Die Indienststellung der Meteor bei der Royal Air Force erfolgte etwas voreilig. Die ersten Maschinen waren bewaffnete Prototypen mit schwachen Triebwerken Rolls-Royce W.2B/23C Welland und in keiner Hinsicht als militärisch verwendungsfähig zu bezeichnen. Der Testpilot Eric Brown beschrieb die Flugeigenschaften der Meteor Mk I als „fußgängerähnlich“. In niedrigen Flughöhen konnte die Meteor ihren geringen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber Propellerjäger gut ausspielen – genau dort flogen die V-1.

In Flughöhen zwischen 300 und 900 Metern anfliegend, war die kleine V-1 ein schwer zu zerstörendes Ziel. Die Propellerjäger flogen etwa mit der gleichen Geschwindigkeit und konnten nur im Sturzflug zur V-1 aufholen. Die Meteor hatte auch nur einen geringen Geschwindigkeitsvorteil von etwa 15 km/h gegenüber der V-1, doch dieser reichte, um sich einer erkannten Flugbombe zu nähern. Die kurze Schlacht zwischen der Meteor und der V-1 war ein bescheidener Erfolg für den britischen Jet. Für die Deutschen war es wieder einmal ein Misserfolg, der trotz technischer Brillanz durch den blinden Wunsch nach Vergeltung und falschen Hoffnungen verursacht wurde.

Der Anblick und Klang einer V-1 sind unvergesslich. In niedrigen Höhen und bei hoher Geschwindigkeit einfliegend, entstand der optische Eindruck einer noch höheren Geschwindigkeit. Woran sich viel Zeugen erinnern, war der geradlinige Flugweg, den die V-1 trotz heftigen Flakfeuers oder angreifender Jäger unbeeindruckt verfolgte. Treu blieb sie auf ihrem vorbestimmten Kurs. In einem Buch wurde es so beschrieben: „Es war so unpersönlich wie eine Plage … es schien, als sei die Stadt heimgesucht von enormen bösartigen Insekten.“ Um dieser Plage Herr zu werden, richteten die Briten drei Verteidigungslinien ein. Zu Anfang flogen neun Squadrons mit einmotorigen Jägern und zwei mit Mosquito-Nachtjägern, was später auf 15 bzw. acht Squadrons aufgestockt wurde. Dann setzte die RAF große Hoffnungen auf ihre neueste Geheimwaffe – die Düsenjäger Gloster Meteor.
In der Nacht des 16. Juni 1944 starteten von 55 Startrampen in Nordfrankreich 194 Flugbomben gegen London und 50 V-1 gegen Southampton. 45 V-1 stürzten kurz nach dem Abheben wegen technischer Probleme ab. Das britische Radar erfasste 155 Flugkörper, von denen 144 die Küste überquerten. Mit ihrem britischen Codenamen „Diver“ wurden diese Eindringlinge an die Verteidigung gemeldet. 73 Flugkörper erreichten den Großraum von London, von denen die Verteidigung 33 Flugbomben abschoss. Davon wurden zwölf von Flugzeugen zerstört, 21 durch Flakgeschütze. Am 27. Juli 1944 verfügte das 616. Geschwader auf dem Flugplatz Manston über sechs Düsenjäger Meteor. Am 4. August, einen Tag nach dem vergeblichen Angriff von Mike Grave auf eine V-1, erzielte die 616. Squadron ihren ersten Erfolg mit der Meteor.