Hellcat gegen Kamikaze

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Am 1. April 1945 näherten sich sowjetische Truppen der deutschen Hauptstadt und Adolf Hitler und sein italienischer Verbündeter Benito Mussolini hatten nur noch etwa einen Monat zu leben – genau wie die von ihnen beherrschten totalitären Staaten. Auf der anderen Seite der Erde näherten sich die Alliierten dem dritten Partner des Achsen-Paktes, dem japanischen Kaiserreich. Am Ostersonntag landeten Soldaten der amerikanischen Marine und des Heeres auf der Insel Okinawa, dem letzten Bollwerk Japans zwischen den Feinden und dem japanischen Heimatland.
Zur Abwehr traten tief verzweifelte japanische Truppen an. Ihrer einst so mächtigen Flotte beraubt, die Flugzeugträger ausgeschaltet, die Handelsflotte dezimiert, die Industrie in Grund und Boden bombardiert, blieb nur noch ein Rest der ehemaligen stolzen Luftmacht der Marine und des Heeres zur Verteidigung. Japans militärische Führung mobilisierte alle Reserven und in einer verzweifelten Geste der Todesverachtung fiel das Militär zurück in die Haltung der mittelalterlichen Krieger, in höchster Not das eigene Leben zu opfern. Die Armee nannte es „Spezial Angriff“, während die Marine einen poetischen Titel wählte und dem Ganzen den Namen des Sturms gab, der im 13. Jahrhundert die mongolische Invasionsflotte vernichtet hatte: Kamikaze (Göttlicher Wind).

Verteidigung durch Selbstopfer
Auf Okinawa hatte General Mitsuru Ushijima die Order, in einem hinhaltenden Rückzugsgefecht dem Gegner so viele Verluste wie möglich beizubringen und die unumgängliche Vernichtung seiner Truppen mit insgesamt 30 000 Mann so lange wie es ging hinauszuzögern. Auf See wurden unterdessen die alliierte Flotte von unterschiedlichen Selbstmordwaffen angegriffen, von denen Flugzeuge die effektivsten waren. Geflogen von hastig geschulten Piloten, war deren Auftrag so einfach wie nur irgend möglich: Die gegnerischen Kriegsschiffe erreichen und sich mit dem Flugzeug darauf zu stürzen.
Die ersten Kamikaze-Selbstmordangriffe hatte es schon Ende Oktober 1944 vor den Philippinen gegeben, aber während der Schlacht um Okinawa erreichten sie ihren Höhepunkt. Hier reichte das Spektrum der Angriffe von Anflügen einzelner Flugzeuge auf Gelegenheitsziele bis hin zu Massenoperationen, genannt Kikusui (schwimmende Chrysanthemen), bei denen sich ganze Verbände auf Kriegsschiffe stürzten. Diese Angriffe kulminierten in der wohl heftigsten Luftschlacht des Zweiten Weltkriegs. Die eigenen Flugabwehrgeschütze der Schiffe, vorgewarnt durch einen Ring von Radar-tragenden Zerstörern um die Flotte, feuerten ununterbrochen auf die japanischen Flugzeuge. Die Radarwarnungen führten auch dazu, dass von den Flugzeugträgern Schwärme von Jagdflugzeugen aufstiegen, um sich den Angreifern entgegenzustellen. Das Kikusui-Szenario von anfliegenden japanischen Piloten, deren fliegerische Fähigkeiten oft nicht weiter reichten, als zu starten und sich auf ein Ziel zu stürzen, bot einer neuen Generation von alliierten Trägerpiloten ein reiches Angebot an Luftzielen. Diese Jagdflieger sahen sich der Aufgabe verpflichtet, die Flotte zu verteidigen, da jeder Kamikaze-Treffer ein Schiff schwer beschädigen oder sogar versenken konnte und dabei viele Seemänner zu Opfern wurden.


Der Abfangeinsatz begann meist mit einer Warnung durch die Radar-Zerstörer. Obwohl die jungen Kamikaze-Piloten sich als Ziel bevorzugt amerikanische Flugzeugträger aussuchen sollten, war dies einfacher gesagt als getan. Sich den Weg durch die Hellcat-, Corsair- oder Seafire-Jäger zu kämpfen war praktisch kaum möglich. Tatsächlich wählten viele Kamikaze-Piloten als Ziel das erste alliierte Schiff, das in Sicht kam – und dies war oft einer der vorgeschobenen Radar-Zerstörer. Tatsächlich wurden 13 dieser Schiffe vor Okinawa versenkt und eine große Anzahl durch Selbstmordflieger schwer beschädigt.

Fliegerasse der VF-83
Unter den Hunderten von Jagdfliegern, die zu den Luftkämpfen über Okinawa aufstiegen, waren die Piloten der Navy-Staffel VF-83 vom Träger USS „Essex“ (CV-9) in ihren Grumman F6F-5 Hellcat. Elf VF-83-Piloten wurden über Okinawa zu Fliegerassen und zwei von diesen schrieben ihre Erlebnisse nieder. Diese Niederschriften können als repräsentative Darstellung der Schlacht um Okinawa angesehen werden.