Luftkrieg am neutralen Himmel über Portugal

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Es war noch in der Morgendämmerung des 7. September 1943, als Leuchtspurgeschosse den Himmel erleuchteten. Der 22-jährige António Vieira konnte die Geschossbahnen deutlich zwischen zwei Flugzeugen hin und her springen sehen, die direkt auf ihn zuflogen. Er befand sich am Kap Sardao an der südwestlichen Küste Portugals und hütete zusammen mit einem anderen Mann Kühe, als das Geräusch von Schüssen vom Meer her zu hören war. Beide rannten aus ihrer kleinen Hütte und konnten gerade noch ein großes, graues Flugzeug auf sich zu und dann über die Hütte hinweg fliegen sehen. Dieses wurde von einem kleineren Flugzeug im engen Abstand verfolgt. Beide flogen so tief und schossen ständig, dass es ein Wunder war, dass am Boden niemand getroffen wurde.
Dennoch blieb der Kampf in der Luft nicht ohne Folgen. António wurde regelrecht mit den herabregnenden Geschosshülsen bombardiert. Eine durchschlug die Wanne, aus der seine Kühe immer Wasser tranken. Die beiden Flugzeuge konnten am klaren Himmel bei ihrem Flug landeinwärts verfolgt werden, bis sie, weiter schießend, hinter den Hügeln verschwanden.

 

Die Condor-Plage über dem Atlantik
Im vorderen, großen Flugzeug steuerte der Leutnant der Luftwaffe Erich Stocker seine Focke-Wulf Fw 200 Condor. In der Nacht war die Maschine von ihrer Basis im französischen Bordeaux-Merignac gestartet. Direkt dahinter hatte sich eine Bristol Beaufighter mit dem Kennzeichen T3423 gesetzt, die vom Staffelführer der 248 Squadron, Arthur Maudsley, gesteuert wurde. Einige Kilometer entfernt, hörte Manuel Águas in der Stadt Longueira ebenfalls seltsame Geräusche. Auch er kümmerte sich um einige Kühe und sorgte für einen kleinen Kartoffelacker: „Sie kamen direkt in meine Richtung. Es war ein heftiger Kampf. So etwas hatte ich noch nie gesehen. Ich konnte die Geschosse von einem Flugzeug zum anderen fliegen sehen. Gerade war mein Sohn geboren worden und so war ich besorgt wegen der Schießerei und rannte nach Hause. Dabei sah ich das kleine Flugzeug abstürzen. Es schlug auf dem Boden auf, aber es gab weder Rauch noch irgendetwas sonst. Da waren nur überall die Trümmer verstreut.
Der Absturz erfolgte ganz nahe an der Ortschaft und es war ein Wunder, dass niemand zu Schaden kam – abgesehen von den beiden Besatzungsmitgliedern.“ Die Wrackteile verteilten sich über eine Fläche von 300 Metern Länge. Squadron-Führer Arthur Maudsley und sein Offizier Arthur Ashton starben an diesem 7. September im neutralen Portugal. Sie wurden auf dem britischen Friedhof in Lissabon beigesetzt, wo mit ihnen im Krieg 15 weitere Soldaten aus England oder Kanada beerdigt wurden.
Im ganzen Land gab es verstreute Friedhöfe, wo insgesamt 35 alliierte Flieger ihre letzte Ruhe fanden, ohne dass dabei amerikanische Besatzungsmitglieder mitgezählt wurden. Diese wurden nach Kriegsende zur endgültigen Beerdigung nach Frankreich überführt. Unzählige Flieger verschwanden dazu noch für immer in den Tiefen des Atlantiks vor den Küsten Portugals. Etwa ein halbes Dutzend große Condor-Flugzeuge wurden mit ihrer gesamten Besatzung vermisst und 15 Besatzungsmitglieder der Luftwaffe wurden in Portugal beerdigt.
Solche kriegerischen Begegnungen am Himmel Portugals waren 1943 nicht neu, besonders an der Südwestküste. Hier an der Steilküste bekamen die Bewohner oft aus erster Hand einen Eindruck vom Schrecken des Krieges. Nur wenige Monate vor dem Absturz der Beaufighter hatte es ein ähnliches Ereignis gegeben – nur mit entgegengesetztem Ausgang.

Die ganze Geschichte mit bisher unveröffentlichten Fotos lesen Sie in der FRX 73