Luftraumverletzung

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Die Grenzen einer Nation befinden sich nicht nur am Erdboden oder auf See, sie erstrecken sich auch in den Luftraum über dem Staat.  In der Luft über seinem Staatsgebiet hat das entsprechende Land die Lufthoheit. Ein Flugzeug, welches in den nationalen Luftraum einfliegen möchte, hat sich vorher anzumelden und eine Erlaubnis abzuwarten. Dies geschieht im Normalfall bei der Flugvorbereitung der Besatzung oder durch eine Fluggesellschaft schon vor dem Start. Darüber, wie hoch hinauf die nationale Lufthoheit reicht, gibt es keine eindeutigen Regelungen. Ab 100 km Höhe über dem Erdboden beginnt aber (per Definition) der Weltraum. Die Befahrung des Weltalls steht jedem ohne Einschränkungen offen. Spätestens hier endet also die nationale Lufthoheit.
Fliegt ein Flugkörper, bemannt oder unbemannt, ohne Genehmigung in einen nationalen Luftraum ein, so spricht man von einer Luftraumverletzung. Die Gründe hierfür können vielfältig sein. Die Besatzung hat entweder schlicht vergessen, sich anzumelden oder sie hat den Überflug der Grenze nicht geplant und ist durch einen Navigationsfehler vom Kurs abgekommen. Seltener kommt es vor, dass die zuständigen Behörden eine Anmeldung nicht bekommen oder falsch interpretiert haben. Diese irrtümlichen Luftraumverletzungen dürften wohl die häufigste Ursache für derartige Zwischenfälle sein.
Absichtlich dringt ein Fluggerät dann in fremden Luftraum ein, wenn sich die Besatzung entschließt, ihr Heimatland per Flugzeug zu verlassen, da dies auf dem Landwege nicht möglich ist. Die Besatzungen können, aus verständlichen Gründen, einen solchen Flug vor dem Start nicht anmelden. Diese Flucht-Flüge endeten, jedenfalls in Deutschland und Österreich, mit dem Fall der Mauer 1989.
Militärisch begründet sind dagegen geplante Luftraumverletzungen bei Staaten, die sich rivalisierend gegenüberstehen. Aufklärer versuchen Informationen von gegnerischen Anlagen oder Infrastrukturen zu erhalten. Oder aber Eindringlinge testen aus, wie der Gegenüber auf einen Einflug reagiert.

Landung in Ostberlin
Knapp fünfeinhalb Monate vor dem Fall der Berliner Mauer beschlossen die aus der DDR geflohenen Brüder Ingo und Holger Bethke ihren Bruder Egbert in den Westen zu holen. Obwohl ihre Eltern als hohe Offiziere im Ministerium des Inneren der DDR arbeiteten, konnten sich die drei Brüder nie mit dem kommunistischen System anfreunden. Als Erstem gelang Ingo Bethke, dem Ältesten der Drei, am 22. Mai 1975 die Flucht in den Westen, indem er mit einer Luftmatratze die Elbe durchschwamm.
Am 31. Mai 1983 folgten ihm Holger Bethke und dessen Freund Michael Becker nach. Sie schossen einen Pfeil mit einer festen Angelschnur aus einer Dachluke eines Hauses an der Grenze in Berlin-Treptow auf das Dach des Hauses im gegenüberliegenden Westberliner Stadtteil Neukölln. Dort sicherte der wartende Holger die Schnur und spannte daran ein festes Seil zwischen den Dächern. In 20 m Höhe an Rollen hängend, seilten sich die beiden Männer danach in den Westen ab. In den Jahren nach ihrer Flucht betrieben die beiden Brüder Bethke in Köln eine Kneipe. Bald entwickelten sie den Plan, auch ihrem jüngsten Bruder zur Flucht zu verhelfen.Dazu beschafften sie sich zwei Ultraleichtflugzeuge des Typs Fox C.22, deren Bezahlung sie durch den Verkauf ihrer Kneipe finanzierten. Anfangs wurden richtige Flugstunden genommen, später wurde auch illegal weitertrainiert.

Ein großes Problem war der Transport der beiden UL nach Westberlin, da damals die Sportfliegerei dort streng verboten war. Schließlich gelang es den beiden aber, eine Spedition für den Transport ihrer zwei Leichtflugzeuge über die Transit­autobahn nach Westberlin zu gewinnen. Jetzt wurde noch ein Handfunkgerät zu Egbert Bethke nach Ostberlin geschmuggelt. Mittels eines Codes sollte ihm damit von seinen Brüdern im Westen der Beginn seines Fluchtversuches durchgegeben werden. Kurz vor Sonnenaufgang am 26. Mai 1989 war es dann soweit. Im Dunkel der Nacht hatten Ingo und Holger Behtke auf einem Fußballfeld in Neukölln ihre beiden Fox C.22 montiert und starteten nun in Richtung Ostberlin, um Egbert abzuholen. Zur Tarnung waren beide UL mit grüner Tarnfarbe lackiert und auf ihren Tragflächen prangten die roten Sterne der sowjetischen Luftstreitkräfte. Die beiden Piloten trugen außerdem Militärjacken, auf welche sie sowjetische Schulterstücke genäht hatten. Ingo Bethke als ehemaliger Soldat der NVA wußte, dass über Berlin niemand so schnell auf Russen schießen würde.

Der ausführliche Bericht in der FliegerRevueX Nr.61 schildert Fluchtversuche mit Flugzeugen, Spionageflüge, die manchmal tödlich endeten und natürlich, ob der Bruder der beiden UL-Piloten aus Ostberlin ausgeflogen werden konnte.