Macchi C.202 im Kampf mit der Spitfire Mk. V über Malta

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ber der Mittelmeerinsel Malta trafen das beste Jagdflugzeug Italiens und Großbritanniens aufeinander. Bei vergleichbaren Flugleistungen entschieden die Erfahrungen der Piloten und die bessere Taktik den Kampf.
Schon kurz nach der Kriegserklärung Italiens an Frankreich und England begannen die Angriffe auf Malta. Am Morgen des 11. Juni 1940 warfen 33 Bomber vom Typ S.79 Bomben auf den Hafen der Hauptstadt Valetta. Den Bombern und ihrem Jagdschutz von 18 Doppeldeckern Fiat CR.42 warfen sich vier britische Doppeldecker Gloster Gladiator entgegen. Es war eine unterlegene Streitmacht, welche die Regia Aeronautica leicht hätte zerstören müssen. Aber das Zahlenverhältnis spiegelte nicht das Kräfteverhältnis über Malta wieder. Die Regia Aeronautica war bei Kriegsbeginn schwach und unzureichend ausgerüstet. Die Luftstreitkräfte Italiens waren nicht vergleichbar mit der Luftwaffe Deutschlands. Technisch und zahlenmäßig gesehen, war es eine zweitklassige Streitmacht. Am ersten Kriegstag verfügte Italien über 3269 Flugzeuge, von denen nur 1795 als einsatzfähig angesehen wurden. Die meisten Jagdflugzeuge waren Doppeldecker – keine ausreichende Basis, um eine Luftoffensive gegen die Royal Air Force zu beginnen. Die Regia Aeronautica hoffte auf eine Reihe von kurzen Operationen, die schnelle Siege bringen und ihre Ressourcen nicht zu sehr belasten würden.
Am 21. Juni wurden acht Hurricane über Frankreich zur Verstärkung der Verteidigung nach Malta geflogen. Dies gab der RAF dort genügend Stärke, um die Italiener aus dem Gleichgewicht zu bringen. Zwischen September und Dezember 1940 mussten sich die italienischen Streitkräfte auf die Invasion Griechenlands und auf eine Offensive gegen die Briten in Nordafrika konzentrieren. Es wurde sogar eine Abordnung von 178 Jägern und Bombern nach Belgien an die Kanalküste geschickt, um die Luftwaffe bei der Luftschlacht um England zu unterstützen. Keine dieser Kampagnen war von Erfolg gekrönt. Die Deutschen mussten auf dem Balkan und in Nordafrika direkt einschreiten, um eine italienische Niederlage zu verhindern. Die kleine Armeeeinheit aus Soldaten des Commonwealth, welche die Italiener in Nordafrika bedrängte, zwang Rommel mit einem ganzen Armeekorps nach Afrika und damit Malta in den Fokus der Regia Aeronautica und der Luftwaffe.
Als die Deutschen ihre Präsenz in Afrika festigten, wurde ihnen die Bedeutung von Malta bewusst. Verärgert durch das Versagen der Regia Aeronautica, die weder das offensive noch das Verteidigungspotenzial der Briten auf Malta ausgeschaltet hatte, griff die Luftwaffe in die Auseinandersetzung ein, indem sie Anfang 1941 das X Fliegerkorps nach Sizilien verlegte. Anfangs bestand die deutsche Streitmacht aus 80 Junkers Ju 88 A-4, 50 Heinkel He 111 H-6 und 80 Stukas Junkers Ju 87 R-1, unterstützt von einer unbekannten Zahl Zerstörern Messerschmitt Bf110 C-4. Die Regia Aeronautica stellte 45 Bomber SM.79, 75 Jäger des Doppeldeckers CR.42 und der C.200. Die Briten konnten auf Malta sechs Hurricane, eine Sea Gladiator und vier leichte Bomber Fairey Fulmar aufbieten. Die Royal Air Force wehrte sich verzweifelt, doch Ende Februar 1941 hatte die Luftwaffe die Luftüberlegenheit im Mittelmeerraum errungen.
Der Wintereinbruch 1941/42 an der russischen Front gab den Deutschen, sehr zum Leidwesen der Briten, die Chance, Kräfte abzuziehen und das II Fliegerkorps nach Sizilien zu entsenden. Zwischen Dezember 1941 und Januar 1942 trudelten die Verbände des II Fliegerkorps in Sizilien ein, bis etwa 400 Maschinen vor Ort waren. Im März begannen die Operationen mit voller Wucht. Mit Eintreffen der Luftwaffe verstärkten auch die Italiener ihre Streitmacht auf 50 Bomber und Torpedoflugzeuge, 100 Jagdflugzeuge und 60 Aufklärer oder Seeüberwacher.

 

Die Briten wussten, dass ihre Hurricane der deutschen Messerschmitt Bf 109 F-4 und der Macchi C.202 unterlegen waren. Um Malta wirkungsvoll verteidigen zu können, lag die ganze Hoffnung auf der Lieferung von Spitfire Mk. V. Endlich starteten am 15. März 1942 15 Spitfire vom Deck des Flugzeugträgers HMS „Eagle“ in Richtung Malta. In den folgenden Wochen und Monaten trafen noch mehr Spitfire ein. Feldmarschall Erwin Rommel sagte zur Bedeutung von Malta: „Hätten wir Malta in unsere Hände bekommen, hätten die Briten kaum eine Chance gehabt, weiter den Konvoi-Verkehr im zentralen Mittelmeer unter Kontrolle zu halten. … Malta hat das Leben von tausenden Deutschen und Italienern auf dem Gewissen.“
Als sich der Monat März 1942 dem Ende zuneigte, waren 31 Spitfire V für die Verteidigung eingetroffen. Auch wenn es schwer zu glauben ist, erst 17 Monate nach dem Ende der Luftschlacht um England wurde die Spitfire für Einsätze außerhalb Englands freigegeben. Die ersten drei Monate des Jahres 1942 lag die Last der Angriffe auf Malta allein auf den Schultern der Luftwaffe, aber dies sollte sich jetzt ändern. Bei Sonnenuntergang am 2. April kehrte die 4. Storma mit 26 neuen C.202 nach Sizilien zurück. Für die nächsten sieben Monate würde sich der beste Jäger Italiens mit der hervorragenden Spitfire messen müssen.
Am 20. April lief die Operation „Calendar“ erfolgreich ab und Malta erhielt 46 neue Spitfire. Doch durch eine schnelle Inspektion fand der Kommandeur der Luftverteidigung Hugh Lloyd heraus, dass am 21. April gerade 21 Maschinen flugbereit gemeldet waren, wovon 17 für den Kampfeinsatz freigegeben waren. Die neuen Spitfire waren jedoch nicht einsatzklar. Viele, wenn nicht alle Bordwaffen waren seit dem Einbau im Werk nicht ein einziges Mal abgefeuert worden und die meisten Funkgeräte waren ausgefallen. Seine schwerste Kritik mussten aber die neuen Piloten einstecken. Die Vorwürfe an seine Vorgesetzten waren schroff: „Hierher dürfen nur im Einsatz erfahrene Piloten kommen. Dies ist kein Ort für Anfänger. Bis jetzt hatten wir nur Verluste bei den Anfängern.“ Aber der Einsatz von Flugzeugführern mit unzureichender Erfahrung war nicht allein auf die Briten beschränkt.
Auch bei den Italienern waren ein Teil der Piloten noch Neulinge. Einem davon gelang es bei seinem ersten Feindflug gegen Malta nicht nur zu überleben, er schoss auch eine Spitfire ab. Sergeant Bruno Lentini: „Bei meinem ersten Einsatz über Malta war ich noch ganz schön unerfahren. Ich flog eine Macchi C.202 der 374a Squadriglia und hatte eine Position außen am rechten Flügel der Formation eingenommen. In etwa 8000 m Flughöhe erreichten wir die deutschen Bomber, welche wir beschützen sollten. Sie flogen ungefähr 1000 Meter unter uns. Es war unsere Aufgabe, sie abzuschirmen, während sie Malta überflogen und ihre Ziele bombardierten. Nachdem die deutschen Bomber ihre Ladung abgeworfen hatten, drehten sie ab und flogen zurück – meine Kameraden ebenso. Ich war wie verzaubert und schaute auf die Insel Malta hinab, bis ich bemerkte, dass ich vom Kurs abgekommen war. Plötzlich schrie mich mein Capitano über meine Kopfhörer an: „Du dummer Junge, du hast zwei Spitfire an deinem Heck!“ Als ich die Leuchtspuren ihrer Bordwaffen sah, entschied ich mich zu einem Sturzflug. Dies verwirrte die beiden Piloten, die mich verfolgten. Ich stürzte etwa 4000 m tief und tauchte in eine Wolke ein, verschwand also von der Bildfläche. Als ich wieder aus der Wolke herauskam, fand ich mich hinter den beiden Spitfire wieder. Instinktiv feuerte ich und traf eine Maschine.
Ich konnte beobachten, wie die Spitfire Feuer fing und in die See stürzte. Ich betete, der Pilot möge abspringen, aber das tat er nicht. Deswegen fühlte ich mich schuldig, jemanden getötet zu haben, obwohl er versucht hatte, mich zu töten. Nach der Landung auf unserer Basis wurde ich bestraft, weil ich die Formation verlassen hatte. Aber die Bestrafung erfolgte nur der Form halber – es wurden alle Piloten benötigt, um rund um die Uhr Begleitschutz zu fliegen.“