Messerschmitt-Zerstörer

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Als scheinbar ideale Waffe gegen feindliche Bomber setzte die Luftwaffe große Hoffnung auf ein zweimotoriges Jagdflugzeug. Doch während der Luftschlacht um England offenbarten sich seine Schwächen. In der Nachtjagd dagegen war die Bf 110 erfolgreich. Ein Überblick über die Hintergründe der Entwicklung und die Einsätze des Zerstörers werden durch technische Zeichnungen und Details ergänzt.
Einer der erfolgreichsten Zerstörer-Piloten der deutschen Nachtjagd schildert in einem Interview seinen Werdegang und Einsätze mit der Bf 110 am Tag, über der Wüste des Irak und dann gegen britische Nachtbomber. Farbrisse zeigen die von ihm geflogenen Flugzeuge.

Messerschmitts eigenwilliger Entwurf
Im Frühjahr 1934 hatten die BFW gerade den Entwurf eines schnellen Jagdeinsitzers auf den Zeichentischen, das Flugzeug, welches einmal die Bf 109 werden sollte. Alle Kraft galt aber gerade dem viersitzigen Reiseflugzeug M-37, mit welchem Messerschmitt am internationalen Flugwettbewerb in der Schweiz im August teilnehmen wollte. Vor zwei Jahren hatte Polen alle wichtigen Preise eingeholt. Messerschmitt war sich sicher, dass sein erstes Ganzmetallflugzeug ein großer Wurf werden würde. So kam es denn auch. Unter der Bezeichnung Bf 108 Taifun erlangte der schnittige Flitzer Weltruhm, auch wenn er bei dem Flugmeeting keine vorderen Plätze belegte. Ende 1933 hatte der Bau der M-37 begonnen, gerade zu der Zeit als sich Ing. Walter Rethel bei Messerschmitt vorstellte. Bei Arado war er bisher für Entwürfe von Schnellflugzeugen zuständig gewesen, jetzt wurde er Chefkonstrukteur der BFW.
Die BFW schienen die wirtschaftlichen Täler, die sie in den letzten Jahren durchschreiten mussten, hinter sich gelassen zu haben. Die Belegschaft war auf über 500 Personen angewachsen. Mit der Linzenzproduktion von Bombern Dornier Do 11 verdiente Messerschmitt endlich Geld.
Die Erfahrungen aus dem Entwurf der Bf 108 (M-37) flossen in die Auslegung des Jagdeinsitzers ein. Bei Konstruktionsbeginn des Jägers war die Bf 108 aber noch nicht geflogen, also bewegte man sich auf rein theoretischer Basis. Der Entwurf überzeugte und so erhielt man den Auftrag zum Bau von drei Versuchsmaschinen der Bf 109, auch wenn die Luftwaffe noch überzeugt war, dass der kleine und leichte Messerschmittjäger keine Chance hatte je in Serie gefertigt zu werden. Der Zuschnitt der Bleche für das erste Kampfflugzeug Messerschmitts begann Ende 1934. Da hatte man sich im Entwurfsbüro schon in das nächste Projekt vertieft: den zweimotorigen Kampfzerstörer. Bei der Diskussion der offiziellen Anforderungen kamen Rethel und Messerschmitt überein, bestimmte Punkte einfach zu ignorieren. Ein Jagdflugzeug mit Drehturm konnten sie sich nicht vorstellen. Sie wollten ganz auf Geschwindigkeit und Reichweite setzen. Auch einen innen liegenden Bombenschacht hielten sie für überflüssig, sie wollten ein reines Jagdflugzeug schaffen. Für die Bomber/Aufklärer-Variante wurde später ein eigener Entwurf auf Basis der Bf 110 vorgelegt, die Bf 162.
Bei der Bauauslegung hielten sich die Konstrukteure ganz an die Bf 109. Zwei eigenständige Tragflächenhälften wurden als Tiefdecker so am Rumpf anschlossen, dass ein dort befindliches Holmstück mit den beiden Flügeln zu einem durchgehenden Holm verbunden wurde. Im Rumpf mit ovalem Querschnitt saß die Besatzung von zwei oder drei Mann unter einer gemeinsamen Glasabdeckung. Die Position des Piloten weit vorne direkt über der Tragflächenkante ermöglichte ihm einen guten Blick nach unten. Das Leitwerk war als Endscheibenflächen ausgeführt. Am 12. Mai 1936 war es soweit: Der erste Prototyp Bf 110 V1 startete in Augsburg mit dem Piloten Rudolf „Rudi“ Opitz zum Erstflug.

X46 Bf110 2xMK108

Gegen Ende des Krieges wurde die Bewaffnung von vier MG  in der Nase gegen zwei Maschinenkanonen MK 108 ausgetauscht. (Grafik: Bf 110 Handbuch)

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Während der folgenden Flugerprobung zeigte sich die Bf 110 als stabil und leicht zu steuern. Sorgfalt musste man dagegen beim Start und bei der Landung walten lassen. Mit den Rädern am Boden und dem Heck in der Luft neigte die Bf 110 zum Ausbrechen.  Die Manö­vrierfähigkeit ließ ebenfalls zu wünschen übrig. Gegen einen Jagdeinsitzer würde die Bf 110 keine Chance haben. Dies beunruhigte die Luftwaffenführung jedoch nicht weiter. Nachdem die Konkurrenten Fw 57 und Hs 124, den ursprünglichen Anforderungen folgend, aus dem Rennen waren, nahm man die Vorzüge eines reinen Zerstörers in der Bf 110 gerne entgegen. Ausgerüstet werden sollte die Bf 110 mit dem neuen Motor Daimler-Benz 601, der ab Frühjahr 1938 verfügbar sein sollte. Doch wegen Lieferverzögerungen beim Motor musste Messerschmitt die erste Serie der Bf 110 mit Junkers Jumo 210 an die Luftwaffe abliefern. Der schwächere Motor minderte die Leistungen erheblich, aber die Schulung von Zerstörer-Besatzungen konnte endlich beginnen.

X46 Bf110E Nordsee color

BF 110 E des Zerstörergeschwaders 76 in den Niederlanden Anfang 1942. Diese Maschine hat das verlängerte Heck in dem ein Schlauchboot für den Fall einer Notwasserung untergebracht ist. (Grafik: Uwe W. Jack)

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Versagen in der Luftschlacht um England
Beim Überfall auf Polen sah sich die deutsche Luftwaffe keinem ebenbürtigen Gegner gegenüber. Die Zerstörereinheiten flogen als Fernjäger Überwachung der gegnerischen Fliegerhorste und zerstörten im Tiefflug etliche polnische Flugzeuge am Boden. Zu Luftkämpfen mit einmotorigen Jägern kam es selten und dann griff die starke zahlenmäßige Überlegenheit der Luftwaffe. Die Bf 110 schien ihre Aufgaben erfüllen zu können. Auch der nächste Gegner, die französische Luftwaffe, hatte den deutschen Jagdfliegern wenig entgegenzusetzen. Geringe eigene Verluste bei hohen Abschusszahlen schienen eine Bestätigung des Zerstörer-Konzeptes zu sein. Es wurde nicht realisiert, dass durch die Blitzkrieg-Strategie eigentlich noch kein „richtiger“ Luftkrieg ausgefochten worden war. All dies änderte sich während der Luftschlacht um England.
Das der Luftwaffe gestellte Ziel war die Niederringung der Royal Air Force und die Erlangung der uneingeschränkten Luftherrschaft, zumindest über dem südlichen Teil Großbritanniens. Danach sollte eine Invasion auf dem Seeweg über den Kanal von Dover hinweg erfolgen. Die deutsche Strategie sah vor, die Jäger der RAF durch Angriffe auf die Flugplätze ständig zum Aufsteigen zu zwingen und dort im Luftkampf zu besiegen. Die Verbände mit ihren Zerstörern Bf 110 sahen sich plötzlich in Kurbeleien mit Spitfire oder Hurricane verwickelt. Da konnten die Zweimotorigen nicht mithalten. In ihrer Verzweifelung entwickelten die Zerstörerpiloten die Taktik des „Kurvenkarussells“, wenn sie in der Luft auf englische Jäger trafen. Drei oder vier Bf 110 kreisten im engen Abstand horizontal hintereinander her, sodass jede Maschine das Heck der vor ihr fliegenden im Visier hatte. So konnte sich kein britischer Jäger hinter eine Bf 110 im Karussell setzen. Dies war eine reine Notwehr, eine Angriffsaufgabe konnten die Zerstörer so nicht mehr erfüllen. Wieder gegen englische Flugplätze als Tiefflieger eingesetzt, benötigen die schweren Jäger jetzt selbst Jagdschutz. Damit blieben nicht mehr genügend einmotorige Jäger übrig, um die deutschen Bomber zu schützen. Die Luftwaffe hatte mit dem Ausfall der Zerstörer als kampfkräftige Flugzeuge ein Zahlenproblem. Einzig eine Spezialeinheit mit Zerstörern, das Schnellkampfgeschwader 210 (SKG 210), konnte die Bf 110 erfolgreich in der Rolle als tief fliegender Schnellbomber einsetzen, der Jagdbomber war geboren. Der Name des Geschwaders deutete auf die geplante Einsatzerprobung des Nachfolgemodells der Bf 110, der Messerschmitt Me 210 hin. Wegen struktureller Fehler kam dieser Nachfolger jedoch nie bei der Luftwaffe zum Einsatz. Nach dem Misserfolg der Zerstörer über England musste die Luftwaffe schließlich diese Einheiten aus dem Luftkampf heraus ziehen, mit zu wenig Jägern aber konnte die Luftherrschaft nicht mehr errungen werden. Die Luftschlacht um England war verloren, der Angriff auf Großbritannien gescheitert.

Lesen Sie mehr in der FliegerRevue X46 weiter über die Einsätze am Tag, als Jabo oder gegen amerikanische Bomber und schließlich in der Nachtjagd. Mit technischen Details und Farbrissen.