Neue Mistel-Projekte der Luftwaffe 1945

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Das Hauptdefizit der ersten Mistel-Flugzeuge mit Propellerantrieb war ihre geringe Geschwindigkeit und schlechte Manövrierbarkeit. Die alliierte Luftüberlegenheit machte somit einen Einsatz des wirkungsvollen Sprengkopfes so gut wie unmöglich. Ein Gespann mit einer Ju-88-Propellermaschine als Bombenträger hatte kaum eine Chance in den gegnerischen Luftraum einzudringen.
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Strahlflugzeugen wie der Messerschmitt Me 262 oder dem Aufklärer Arado Ar 234 gelang es dagegen ihre Mission zu erfüllen und wieder ungeschoren zurückzukehren. Was lag also näher, als aus diesen schnellen Flugzeugen eine Mistel-Variante zu erzeugen? Etliche düsengetriebene Mistel-Projekt wurden so in den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges noch erarbeitet. Die zweite geforderte Entwicklungslinie der neuen Mistelgeneration setzte also auf Strahlantrieb und hohe Geschwindigkeit.

Zeichnung der Strahlermistel aus zwei Messerschmitt Me 262.

Eine Strahler-Mistel schien bei Messerschmitt am schnellsten umsetzbar zu sein. Die Serienfertigung der Me 262 lief in mehreren Werken. Von diesem Düsenjäger gab es schon zwei Prototypen als Me 262 A-2a/U2 mit einem zusätzlichen, liegenden Bombenschützen in der Rumpfnase. Dieser Bombenschütze könnte einen Sprengstoffträger manuell über Funk in ein Ziel steuern, so wäre man nicht allein auf eine automatische Kurssteuerung angewiesen und könnte selbst bewegliche Ziele treffen. Dieses Verfahren hatte sich bei der Flugbombe Henschel Hs 293 gegen Schiffe in vielen Einsätzen bewährt. Hier steuerte ein Schütze an Bord des Trägerflugzeugs die Flugbombe über einen Steuerknüppel ins Ziel.

Projekt eines Volksjägers Heinkel He 162 mit dem Bombenträger Junkers Ju 268

Als Großbombe könnte eine unbemannte Me 262 genommen werden, bei der jeder Hohlraum im Rumpf mit Sprengstoff gefüllt worden war. Dicht übereinandergestellt, wäre diese Kombination schnell und wendig. Einzig das normale Fahrgestell des Düsenjägers könnte auf keinen Fall zwei Maschinen übereinander und den zusätzlichen Sprengstoff tragen. Bei Messerschmitt kam man auf die Idee, das Gespann von einem Startwagen aus abheben zu lassen. Dieser könnte stabil genug gebaut werden und zusätzliche Starthilfe­raketen tragen, welche die Rollstrecke enorm verkürzen würden.

Variante der Messerschmitt-Mistel mit einer Reichenberg als Selbstopfergespann

Ein solcher Startwagen war von Rheinmetall-Borsig konzipiert worden und wurde zusätzlich durch vier Walter-Starthilferaketen beschleunigt. Die Verwendung eines Startwagens für Flugzeuge war nicht neu. Die ersten Prototypen des Düsenaufklärers Arado 234 hatten kein Fahrgestell, sondern nur eine Kufe und waren von einem Rollwagen (ohne Raketenantrieb) gestartet. Vom RLM als „Mistel 4“ bezeichnet, lief dieses Projekt bei Messerschmitt unter „Me 262 für Misteleinsatz“. Eine Liste mit dem Verbleib aller produzierten Me 262 zeigt für Ende März 1945 zwei Me 262 beim „Mistel-Umbau“.  Es handelt sich also um eine Strahler-Mistel, deren Verwirklichung tatsächlich begonnen wurde.

Kostenloser Download: Nallinger-Übelacker StrahlerMistel von Daimler-Benz 1944