Ohka – Japans bemannte Raketenbombe

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Das japanische Raketenflugzeug mit der Bezeichnung MMXY7 wurde als Waffe zur Verteidigung der Küsten gegen Invasionsflotten geplant. Dazu sollten die Maschine von einem Trägerflugzeug in Zielnähe getragen, dort abgeworfen und mit eigener Raketenkraft vom Piloten in das Ziel gesteuert werden. Drei Feststoff-Antriebssätze waren vorgesehen, die entweder nacheinander oder, wenn das Absetzen vom Mutterflugzeug sehr nahe am Ziel erfolgte, gleichzeitig gezündet werden. Da man in Japan mit der Entwicklung von Flüssigtreibstoff-Raketentriebwerken weit zurücklag, musste auf die weniger effektiven Pulverraketen zurückgegriffen werden. Zwar hatte Japan von Deutschland einige Muster und die komplette Dokumentation des Flüssigkeitstriebwerkes der Messerschmitt Me 163 erhalten, konnte aber davon noch keine eigene Version erarbeiten.

Das kleine Flugzeug wurde aus Holz und aus Metallen gebaut, die keine Engpassmaterialien waren. Großer Wert wurde beim Entwurf darauf gelegt, dass die Maschine von ungelernten Arbeitskräften in großer Stückzahl gebaut werden konnte. Damit die wenig erfahrenen Piloten, die sich mit dem Flugzeug auf ein Ziel stürzen sollten, ein Ziel genau treffen konnten, musste das Flugzeug sehr wendig sein. Weniger wichtig war dabei die Ausstattung des Cockpits, die so minimal wie möglich ausgelegt wurde und natürlich konnte auf ein Fahrgestell für eine Landung völlig verzichtet werden.
Die ersten, noch antriebslosen Maschinen waren binnen weniger Wochen gebaut. Bis Ende September 1944 waren zehn Exemplare flugfertig. Das Selbstopferflugzeug der Marine erhielt jetzt den Namen Ohka (Kirschblüte) und Modell 11 für die Variante mit Feststoffraketen. Die Kirschblüte ist in Japan Symbol für Schönheit und für die Vergänglichkeit des Lebens. In der ersten Version wurde sie mit einem Sprengkopf von 1200 kg Gewicht ausgestattet und der Antrieb erfolgte durch drei Feststoffraketen, die zusammen etwa 800 kp Schub für acht bis zehn Sekunden lieferten.

Die antriebslosen Versuchsgleiter wurden ab Anfang Oktober 1944 auf dem Flugstützpunkt Sagami im Flug erprobt. Schon einen Monat später erfolgte der erste Flug mit Raketenkraft auf dem Flugplatz Kashima. Natürlich waren die Versuchsmaschinen mit einer Kufe für die Landung ausgerüstet. Die Flugerprobung zeigte die guten Flugeigenschaften der Ohka. Unbemannt wurden einige Exemplare in Kashima auf Höchstgeschwindigkeit gebracht. Im Januar 1945 wurden im angetriebenen Horizontalflug in 3500 m Höhe 804 km/h und im Sturzflug 1040 km/h gemessen.