Rammjäger der Luftwaffe

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Im ersten Teil der Darstellung wurde die Geschichte des gezielten Rammens von Luftfahrzeugen bis in den Zweiten Weltkrieg geschildert. Besonders sowjetische Piloten entschlossen sich zum Rammen eines Gegners als Mittel im Luftkampf. Die Ursachen dafür waren oft mangelnde Schießausbildung oder die Angst vor möglichen Repressalien bei Rückkehr nach einem Einsatz mit verschossener Munition aber ohne Luftsieg. In der sowjetischen Nachkriegs-Literatur ist kein Satz über Rammstöße deutscher Piloten zu finden. Immer wieder bemühen die Historiker die These vom „feigen Faschisten“, der nicht in der Lage sei, ähnliche Heldentaten wie die sowjetischen Piloten zu vollbringen. Diese Ansicht herrschte auch noch bis Mitte der 1990er-Jahre vor, bis in der russischen Fachpresse und im Internet übersetzte Artikel westlicher Historiker veröffentlicht wurden, die den eindeutigen Nachweis erbrachten, dass deutsche Piloten ebenfalls Rammstöße ausführten.
Heute ist es eine bewiesene Tatsache, dass deutsche Piloten nicht nur einmal den Rammstoß als Methode zur Vernichtung des Gegners einsetzten. Aber die immer wieder wiederholte These passte besser in die Legende der moralischen Überlegenheit des sowjetischen Menschen. Erst langsam wird nun anerkannt, dass die deutschen Piloten oft den Angriff von vorn führten und das Feuer erst auf geringe Entfernungen eröffneten. Dabei kam es auch zu unbeabsichtigten Zusammenstößen mit Flugzeugen oder Trümmerteilen, die aber nicht als Rammstoß deklariert wurden .

Rammstöße deutscher Piloten
Nachfolgend einige Beispiele für unbeabsichtigte Zusammenstöße deutscher Piloten. Der erste ist auf den 3. August 1941 über dem Schwarzen Meer datiert. An diesem Tag flogen 32 sowjetische Bombenflugzeuge SB-2 und DB-3 einen massierten Angriff gegen deutsche Stellungen. Zur Abwehr starteten deutsche Jagdflugzeuge. Von 13.50 bis 14.08 Uhr entbrannten über dem Meer heftige Luftkämpfe, in deren Verlauf sechs Bomber abgeschossen wurden. Ein deutscher Pilot, Feldwebel Wilhelm Scheib vom Lehrgeschwader 2, stieß mit seiner Bf 109 gegen die Tragfläche eines Bombers SB. Er konnte mit dem Fallschirm abspringen und wasserte ca. 50 km vor der Küste. Ihn rettete ein Schwimmerflugzeug He 59. Der gerammte Bomber stürzte ab, die Besatzung starb.
Am 11. Oktober 1941 stieß Ltn. Hans Hahn, zu diesem Zeitpunkt erfolgreichster Nachtjäger über England, mit einem englischen Flugzeug zusammen und stürzte ab. Ltn. Hans-Joachim Heyer flog ab Juni 1941 bei der III. Gruppe des Jagdgeschwaders 54. Am 9. November 1942 stieß er bei Leningrad im Luftkampf mit einem sowjetischen Jäger zusammen. Sein Fallschirmabsprung wurde noch beobachtet. Seitdem ist er vermisst. Hptm. Rolf Kaldrack kollidierte am 3. Februar 1942 mit einer angeschossenen MIG-1 bei Toropez und stürzte tödlich ab.
Am 20. April 1943 stieß Feldwebel Hans Gleissner, ein deutsches Ass mit 37 Luftsiegen, mit seiner Bf 109 (Werk­nummer 14309) mit einem sowjetischen Jagdflugzeug zusammen. Beide Flugzeuge stürzten ab. Ein Teilnehmer des Kampfes, A. Sitkowski, meldete danach: „Plötzlich sah ich das steuerlose Flugzeug des Führenden unserer Gruppe Stepanow, der von mehreren Messerschmitt angegriffen wurde. Er setzte den Flug fort und stieß nach mehreren Sekunden mit einem feindlichen Flugzeug zusammen”. All diese Zusammenstöße geschahen während eines Luftkampfes vermutlich versehentlich, sind aber ein Ausdruck, wie verbissen beide Seiten eng umeinander flogen, um in Abschussposition zu kommen.
In der Nacht zum 14. Juni 1943 um 21.10 Uhr griff Oltn. Hans-Jochen Janke im Raum Kertsch (Halbinsel Krim) einen sowjetischen Bomber Il-4 an. Der sowjetische Pilot konnte durch heftige Manöver mehrere Male ein gezieltes Feuer verhindern und in die Dunkelheit entkommen. Die Bf 110 (WNr. 6257) von Janke war aber mit Radar ausgestattet, sodass er den Bomber immer wieder fand und angriff. Während des sechsten Angriffs stieß er mit dem Bomber zusammen. Er und sein Funker Uffz. Kurt Pfeffer konnten das beschädigte Flugzeug verlassen und wurden gegen 5.00 Uhr morgens durch ein deutsches Flugboot Do 24 aus dem Wasser gerettet, das auch den Piloten W. Andrejew der abgestürzten Il-4 aus dem 5. GMTAP gefangen nahm. Die anderen Besatzungsmitglieder überlebten den Absturz nicht. Andrejew konnte aus der Gefangenschaft fliehen, kämpfte in einer Partisanenabteilung und kehrte im August 1944 in sein Geschwader zurück.
Oberleutnant Rudolf Miethig, Ritterkreuzträger und Staffelkapitän der 3./JG 52, errang am 10. Juni 1943 mit seiner Bf 109 G-2 nordöstlich von Krymskaja über dem Kuban-Brückenkopf seinen 101. Luftsieg. Zusammen mit seinem Gegner, einer Jak-1, stürzte er tödlich ab. Als Ursache wird angeführt, dass er nach Abschuss der Jak mit dem abstürzenden Gegner zusammengestoßen ist. Die Jak riss ihm eine Tragfläche ab, sodass Miethig keine Möglichkeit mehr zum Verlassen des Flugzeuges hatte. Posthum wurde er mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet und zum Hauptmann befördert.
Noch aussteigen konnte dagegen Ofw. Hans Dammers aus seiner Bf 109 G-6. Er hatte am 13. März 1944 eine La-5 beschossen und war mit ihr zusammengestoßen. Doch der sich öffnende Fallschirm verfing sich an der Tragfläche und riss ihn mit zu Boden. Am 17. März 1944 erlag er seinen schweren Verletzungen. Er hatte bis dahin 103 Luftsiege zugesprochen bekommen. Posthum wurde er zum Leutnant befördert. Am 16. Juli 1943 schoss Ltn. Günther Scheel, JG 54, nahe Orjol eine russische Jak-9 ab. mit einer zweiten von ihm getroffenen Maschine stieß er zusammen. Seine beschädigte Fw 190 A-5 landete er noch auf russischem Gebiet. Seit seiner Notlandung gilt er offiziell als vermisst. In 70 Gefechtsflügen hat er 71 sowjetische Flugzeuge, darunter 20 Schlachtflugzeuge Il-2, abgeschossen. Posthum erhielt er das Ritterkreuz.