Sowjetische Frauengeschwader im Zweiten Weltkrieg

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Am 23. Februar 1942 flogen die Pilotinnen die ersten Gefechtsflüge zur Deckung der Eisenbahnbrücke über die Wolga bei Saratow. Ende des Monats kam der Befehl zur Verleihung der Dienstgrade. Anfang April verlegte das Geschwader auf einen Flugplatz nahe Moskau, blieb dort aber nicht lange. Am 14. Mai ging es zurück nach Saratow auf den Flugplatz Anisowka in Unterstellung der 144. Jagdfliegerdivision der Luftverteidigung (PWO) der Saratower Luftverteidigungszone. Die Pilotinnen trainierten Flüge in der Nacht, fühlten sich unterfordert und hofften auf die Verlegung an die Front. Sehr rasch näherte sich diese und im August 1942 wurde die Verantwortungszone der Division zur Kampfzone. Über die Brücken der Wolga rollte der Nachschub für die Verteidiger Stalingrads und so waren sie Ziel für die ununterbrochenen Angriffe der deutschen Luftwaffe. Am 24. September erhielt das Geschwader seine Feuertaufe, als Leutnant Walerija Chomjakowa als erste Frau in der Nacht einen Bomber Ju 88 abschoss. Die mutige Pilotin verlor am 6. Oktober 1942 ihr Leben, als sie kurz nach dem Start in der Nacht abstürzte. Diese und weitere Katastrophen waren Anlass, Major Kasarinowa am 9. Oktober von der Führung des Geschwaders abzulösen und einen Mann, Major Alexander Gridnew, damit zu betrauen, der das Geschwader bis zu seiner Auflösung im Juni 1945 führte.

Die 509 Gefechtsflüge, davon 42 in der Nacht, am Saratower Himmel, vorrangig zur Deckung wichtiger Bodenobjekte, waren trotz der Belastung in der Mehrzahl keine Luftkämpfe, was die Pilotinnen bedauerten – sie wollten kämpfen. Zuvor am 10. September schickte der Stab die beste, die 1. Staffel, mit acht Pilotinnen nach Stalingrad in die 6. IAD, die der 8. Luftarmee unterstellt war. Die Division bildete eine reine Frauengruppe. Die Pilotinnen unter dem Kommando von Oberleutnant Raisa Beljajewa trafen in einem für die Verteidigung der Stadt schweren Moment ein. Die deutsche Luftwaffe bombardierte bei Luftherrschaft pausenlos die die Stadt verteidigenden Truppen. Am Himmel tobten täglich schwere Luftkämpfe, die Verluste waren hoch.

 

Die Pilotinnen deckten Bomber und Schlachtflieger oder wichtige Objekte und griffen selbst Bodenziele an. Dabei schossen L. Litwjak und R. Beljajewa am 13. September je ein und im Paar noch ein weiteres gegnerisches Flugzeug ab. Der Stab der 8. Armee teilte die Staffel weiter auf, um unnötige Opfer zu vermeiden und schickte die Frauen in die besten Geschwader. Je eine Kette kam zum 437. IAP und in das 434. IAP, das Geschwader der Fliegerasse. Ab Oktober wurden nahe Moskau Luftkämpfe geschult. Als dem an die Front abfliegenden 653. IAP, 65. GIAP ab März 1943, zwei Piloten fehlten, gliederte man kurzerhand die Pilotinnen K. Blinowa und A. Lebedewa dort ein.
K. Blinowa flog bis August 1943 48 Einsätze, davon 23 Gefechtsflüge und hatte in 15 Luftkämpfen drei Flugzeuge in der Gruppe abgeschossen. Am 4. August wurde sie getroffen, konnte mit dem Fallschirm abspringen, geriet aber in deutsche Gefangenschaft. Mit anderen gelang ihr die Flucht und Ende August war sie wieder zurück hinter den eigenen Linien, wurde aber in ein Lager gesteckt. Daraus befreite sie Wassili Stalin, ein Sohn Stalins und Jagdflieger, in dessen Geschwader sie gekämpft hatte. Nach Besuch der Luftkampfschule kehrte sie in das 586. IAP zurück und kämpfte bis Kriegsende.