Tupolew Tu-16, Bombenflugzeug mittlerer Reichweite

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Am 13. November 1952 begann die Erprobung des Prototyps „88-1“ und endete am 30. März 1953 mit einer Bruchlandung mit starken Beschädigungen. Durchgeführt waren 79 Flüge mit einer Flugzeit von 167 Stunden und 28 Minuten, aber ohne Endergebnis, fehlten doch Bewaffnung und Ausrüstung. Eine Reihe von Systemen arbeitete nicht zufriedenstellend. Das Flugzeug war kurz vor der Landung plötzlich durchgesackt, schlug auf der Erde auf und das Fahrwerk knickte ein. Der Testpilot meldete als Ursache das selbständige Einfahren der Landeklappen. Die Kommission dagegen beschuldigte den Piloten, wenn auch unbeabsichtigt, die Landeklappe eingefahren zu haben. Erst nachdem es in den Geschwadern mehrmals zu ähnlichen Vorfällen gekommen war, erkannte man einen Fehler in der Landeklappensteuerung. Nach Ausfall des ersten Prototyps wurde beschlossen, die Erprobung mit der „88-2“ fortzusetzen.

 

Bei der „88-2“ wurden Maßnahmen zur Senkung der Leermasse durchgeführt. Dabei wurden Bauteile ohne Abstriche an der Festigkeit neu konstruiert oder leichtere Materialien eingesetzt. Außerdem wurden die Kabine verlängert, der Kraftstoffvorrat durch Einbau von Behältern in die Fläche erhöht, das Höhenleitwerk verstärkt und die Triebwerksgondeln verbreitert. Die Führung der Luftstreitkräfte legte unter einer Flughöhe von 6250 m eine Geschwindigkeitsbegrenzung fest, da Flugzeuge dieser Klasse in der Regel unter dieser Höhe keine Gefechtseinsätze fliegen, was weitere Masseeinsparungen ermöglichte. So konnte bei einer erreichten Leermasse von 36 490 kg etwa 4,5 Tonnen Masse eingespart werden. Der Bau des Flugzeuges war im Werk Nr. 156 im Januar 1953 beendet. Am 14. März begann die Werkserprobung und der Erstflug erfolgte am 6. April 1953 mit einem komplett ausgerüsteten Flugzeug. Mitte September wurde die staatliche Erprobung fortgesetzt. Schwerpunkt waren bei einem umfassenden Flugprogramm die Arbeit der Triebwerke AM-3, die Erprobung des Radarvisiers PBP-4 Argon und des optischen Visiers PS-48M. Mit drei Tonnen Bomben wurde eine Reichweite von 5760 km, eine Maximalgeschwindigkeit in 6250 m von 992 km/h und eine Gipfelhöhe von 12 800 m erreicht. Die Erprobung endete am 12. April 1954 nach 65 Flügen und einer Flugzeit von 154 Stunden und 33 Minuten mit der Empfehlung zur Übernahme in die Bewaffnung. In den folgenden Jahren wurde die Erprobung der Tu-16 zielgerichtet fortgesetzt. Zu den Testprogrammen gehörten z.B. die Erweiterung der Flugregime und der Gefechtseinsätze, die Erprobung verbesserter Ausrüstung, die Erhöhung der Zuladung oder das Verhalten des Flugzeuges bei unterschiedlichen Höhen und Geschwindigkeiten bis zum Trudeln.
Am 11. Juli 1952 gab das Ministerium für Luftfahrtindustrie den Befehl heraus: „Das Werk Nr. 22 hat zur Organisation der Produktion des reaktiven Bombenflugzeuges mit zwei Triebwerken AM-3 nach den Zeichnungen des Hauptkonstrukteurs unter der Bezeichnung Tupolew Tu-16 überzugehen, ohne die Beendigung der staatlichen Erprobung abzuwarten.“ Bis zum Juli 1953 sollten das erste Serienflugzeug und bis Jahresende 15 Maschinen nach dem Muster der „88-1“ gefertigt werden. Im Flugmotorenwerk Kasan begann die Serienproduktion des AM-3, von dem bis Ende 1953 die Auslieferung von 70 Stück geplant war. Die Produktion verzögerte sich und Ende 1953 waren erst zwei Flugzeuge fertig. In die laufende Produktionsvorbereitung lieferte das OKB Ende 1952 die Zeichnungen nach dem Muster der „88-2“ und bestand auf deren Produktion auch auf die Gefahr, den befohlenen Termin nicht zu halten. Deswegen wurde Tupolew, der sich schon einmal den Unwillen Stalins zugezogen hatte und verhaftet wurde, zu Stalin befohlen, um die Verzögerung zu erklären.

 

Am 29. Oktober 1953 verließ das erste Serienflugzeug die Werkhalle. 1954 wurden bereits 70 Flugzeuge produziert. Der Öffentlichkeit vorgestellt wurde die Tu-16 während der Luftparade am 1. Mai 1954 über dem Roten Platz. Das Werk Nr. 1 in Kuibyschew lieferte 1954 die ersten Tu-16 aus. Ein Jahr später begann das Werk Nr. 64 in Woronesch die Produktion mit einer Tu-16 als Torpedoträger. Der höchste Ausstoß erfolgte in den Jahren 1955 bis 1957. Bis Ende 1963 produzierten die drei Werke insgesamt 1509 Tu-16 (ohne die beiden Prototypen) in elf unterschiedlichen Modifikationen und über 40 Untervarianten. Bei Unglücken gingen 122 Flugzeuge verloren. Dabei wurden 591 Besatzungsmitglieder und 31 Zivilisten getötet.

Lesen Sie in der FliegerRevue X 75 über die verschiedenen Baureihen der Tu-16 und die speziellen Versionen als Flugkörperträger.