Vickers Viscount: Eine neue Generation von Verkehrsflugzeugen

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Der Entwurf der Vickers VC-2, Typ 609, wurde mit einem Vertrag vom 9. März 1946 zwischen dem britischen Luftfahrtministerium und Vickers festgeschrieben. Das Ministerium wollte die Ausrüstung mit Triebwerken von Armstrong Siddeley, dem Flugzeug wurde darauf der Name Viceroy gegeben. Doch die Prototypen und spätere Serienflugzeuge wurden mit dem leichteren und leistungsfähigeren Triebwerk Rolls-Royce Dart ausgerüstet. Dadurch konnte der Rumpf verlängert werden und jetzt 32 Passagiere fassen, wie es die BEA ursprünglich gefordert hatte. Diese Version wurde von der Firma Viscount Typ 630 genannt. Mit einem Bugradfahrwerk, einem Druckrumpf und natürlich den Turboproptriebwerken, war die Viscount auf der Höhe der Zeit. Der Prototyp der Viscount mit dem Kennzeichen G-AHRF flog erstmals am 16. Juli 1948 in Wisley, doch die Flugleistungen entsprachen nicht den Erwartungen. Potentielle Kunden, vor allem die BEA, verhielten sich dem neuen Flugzeugmuster gegenüber vorerst reserviert.

Dabei war die neue Maschine mit innovativen Neuerungen ausgestattet, die sie eigentlich für Fluggesellschaften attraktiv machen musste. Der konventionell erscheinende Rumpf bot den Reisenden viel Platz, die Druckbelüftung machte das Fliegen angenehm. Als absolutes Novum dieser Zeit konnten die Passagiere das Flugzeug über eine im Rumpf integrierte, ausklappbare Treppe besteigen. Somit war das Flugzeug relativ eigenständig und konnte ohne boden­gebundene Fahrgasttreppe auskommen. Als weiteres galt der vergleichsweise leise Antrieb des Typs als revolutionär. Seine neuartigen Propellerturbinen Rolls-Royce Dart wurden an einer DC-3 über längere Zeit im Flug getestet, mussten sich jetzt aber im Alltag bewähren.
Doch der BEA war die Viscount zu klein und flog zu langsam. Die Fluggesellschaft glaubte nicht daran, mit einem solchen Flugzeug Geld verdienen zu können. Deswegen lautete die Bestellung für ihre Kurzstrecken im Jahr 1947 auf 20 Flugzeuge vom Typ Airspeed Ambassador mit Kolbenmotoren. Das Luftfahrtministerium bestellte deswegen 1949 eine verlängerte Version der Viscount bei Vickers mit stärkeren Triebwerken als Typ 700. Ein Jahr später führte eine Viscount, noch vom Typ 630, der BEA den ersten Linienflug eines Turbopropflugzeugs weltweit durch. Am 29. Juli 1950 hob die Viscount mit 14 Passagieren in Northolt zum Flug nach Paris ab.