Zwei Do-217-Wracks in den Pyrenäen

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Für die Do-217-Besatzungen der III. Gruppe des Kampfgeschwaders 100 war der Nachtflug am 14. Juni 1944 ihr erster Einsatz im Norden Frankreichs und die Sichtverhältnisse waren schwierig. Der Mond war nur sehr schwach sichtbar, gelegentlicher Regen erschwerte die Sicht. Zu dieser Jahreszeit sind für gewöhnlich weite Teile der Gascogne von einem tiefliegenden Wolkenmeer überzogen. Alle größeren Städte und Ortschaften in Frankreich waren damals verdunkelt, dazu herrschte ein sehr starker Rückenwind, der die Position schwerer kalkulierbar machte. Der 28-jährige Oberfeldwebel Kurt Faust in Maschine Nummer 4555 war ein erfahrener Pilot und hatte nach dem Abschuss von Maschine 4748 mutmaßlich die Führung der Rotte übernommen. Der Flugzeugführer war bereits vor dem Krieg bei der Luftwaffe gewesen, hatte dutzende Frontflüge, vor allem in Russland, absolviert.

Auch sein Beobachter, Fahnenjunker-Oberfeldwebel Erich Adermann, war ein fronterfahrener Berufssoldat mit jahrelanger Vordienstzeit. Lediglich der Bordwart, Gefeiter Josef Kraft, und der Bordfunker, Obergefreiter Julius Schmidt, waren mit ihren jeweils 20 Jahren noch junge und verhältnismäßig unerfahrene Mannschaftsdienstgrade.

Die Maschinen mussten auf ihrem Rückweg knapp 720 Kilometer zurücklegen. Bei optimalen Bedingungen betrug die Flugzeit weniger als 90 Minuten. Bis heute weiß niemand, was dazu führte, dass beide Maschinen auf ihrem Rückweg acht Grad vom ursprünglichen Kurs abwichen. Selbst unter den damaligen Bedingungen hätte diese Abweichung irgendwann auffallen müssen. Und wenn dieser neue Kurs bewusst gewählt worden war, um möglichen Gefahren auszuweichen, stellt sich die Frage, warum der Kurs später nicht geändert wurde. Im Internet kursieren hierzu mittlerweile die abenteuerlichsten Theorien, etwa, dass die Bomber auf ihrem Rückflug in den Pyrenäenausläufern Widerstandsnester der Resistance bekämpfen sollten. Solche Theorien entbehren jedoch jeder Logik. Weder waren die Bomber Do 217 für eine Bekämpfung solcher Ziele in bergigem Terrain ausgelegt (vor allem nicht nachts), noch hatten sie eine entsprechende Bewaffnung.

Die beiden Maschinen trugen nachgesteuerte Fallbomben vom Typ Fritz X zur Bekämpfung von Seezielen. Für einen Einsatz gegen die Resistance wären diese Bomben nicht geeignet gewesen.

Was auch immer der Grund war, dass die beiden Piloten einen anderen Kurs wählten: die beiden Maschinen kollidierten etwa zur gleichen Zeit mit dem Terrain, vermutlich um etwa 01.15 Uhr morgens, in den Berghängen der nördlichen Pyrenäen – rund 90 Kilometer südwestlich von Toulouse entfernt. Anwohner meinten sich später daran erinnern zu können, dass zwei Flugzeuge über ihnen gekreist seien, bevor sie in die Berghänge flogen. Ein Zeuge glaubte sogar, in der Dunkelheit eine Rakete und andere Hinweise auf einen Luftkampf bemerkt zu haben. Allerdings gibt es keine Belege für die Anwesenheit alliierter Jagdflugzeuge in diesem Gebiet.