I.Ae.30 – einer der besten Propellerjäger

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Die I.Ae.30 war das leistungsstärkste Jagdflugzeug mit Propellern, welches in ganz Lateinamerika entwickelt wurde. Sie kam jedoch zu spät, in Argentinien wurden kurz nach dem Zweiten Weltkrieg schon die ersten Düsenjäger gebaut. Dennoch ist der zweimotorige „Patagonische Adler“ durch seine aerodynamische Formgebung ein Meisterwerk des Flugzeugsbaus.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden auf der ganzen Welt die Erfahrungen der vergangenen Luftschlachten ausgewertet und auf neue Flugzeugentwürfe übertragen. Argentinien war zu dieser Zeit ein einflussreiches Land, welches sich den Krieg hindurch neutral verhalten hatte. Da es aber einige Kriegsparteien mit Lebensmitteln beliefert hatte, mussten diese jetzt ihre Schulden begleichen, somit war die finanzielle Lage des Staates ungewohnt günstig. In dieser Situation gewann 1946 der umstrittene General Juan Domingo Perón die Wahlen. Er begann umgehend ein Programm zur industriellen und technologischen Entwicklung und Aufrüstung Argentiniens.

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Um diesen Vorwärtssprung zu ermöglichen, entschied sich die Regierung, Ingenieure aus den Verlierernationen des Krieges anzuwerben. Dort waren einige der revolutionärsten Waffensysteme des Krieges entwickelt worden. So trat man kurz nach dem Krieg an ausgewählte Persönlichkeiten heran, bot ihnen Arbeitsmöglichkeiten und versicherte ihnen, es gäbe ungeachtet ihrer möglichen politischen Verstrickungen keine Vorbehalte gegen sie in Argentinien.
Aus Italien mit Entwürfen im Gepäck
Einer der ersten, der diese Gelegenheit wahrnahm, war der italienische Flugzeugkonstrukteur Cesare Pallavicino. Er hatte bei Caproni gearbeitet und traf 1946 in seiner neuen Wirkungsstätte, der Flugzeugfabrik Fábrica Militar de Aviones (FMA), ein. Im Gepäck hatte er einige Entwürfe, die er noch in Italien vor der Kapitulation gezeichnet hatte. Einer seiner Vorschläge wurde sofort akzeptiert. Es handelte sich um einen zweimotorigen Tag- und Nachtjäger und Langstrecken-Begleitschutzjäger, der ideal schien, um die von Argentinien erst kurz zuvor aus England beschafften Lancasterbomber zu schützen.
Zur Umsetzung dieses Projektes wurde am 5. Juni 1947 im Luftfahrttechnischen Institut (Instituto Aerotécnico – I.Ae.) die 2. Spezial-Projekt-Abteilung geschaffen. Dem Flugzeug gab man die Bezeichnung I.Ae.30 und nannte es Ñancú, der indianische Name für den patagonischen Adler.
Da Pallavicino schon gute Vorarbeit geleistet hatte, kam das Projekt gut voran. Im Juli begannen die Arbeiten an der Konstruktion der Vorrichtungen und die Produktionsplanung wurde festgelegt. Als Erstes wurde eine Holzattrappe des Flugzeugs gebaut. Den August und September hindurch fertigte man die Vorrichtungen für den ersten Prototyp. Vor Jahresende begann schon die Fertigung einiger Groß-Baugruppen. Ursprünglich war die Herstellung von zwei Prototypen geplant. Als diese beiden jedoch am Ende des Jahres 1947 zu 30 und zu 10 Prozent fertig waren, beschloss man den Bau eines zusätzlichen, dritten Versuchsmusters, um die Typenerprobung dadurch zu beschleunigen.

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Mit dem Entschluss, die Ñancú zu entwickeln wurde gleichzeitig das Parallelprojekt I.Ae.28 gestoppt. Dabei handelte es sich um eine Weiterentwicklung der argentinischen Kopie der erfolgreichen britischen Mosquito, die als Nachtjäger und Schnellbomber eingesetzt wurde. Als I.Ae.24 wurde wie beim britischen Vorbild, eine zweimotorige Holzmaschine als schneller Bomber und Fernjäger gebaut.
Anders als das britische Original flog die I.Ae.24 jedoch mit zwei Sternmotoren und der Rumpf war etwas bauchiger als die Mosquito. Da die Leistungen deutlich hinter dem britischen Original zurückblieben, versuchte man in Argentinien diese durch den Einbau von zwei stärkeren und schlankeren Motoren vom Typ Rolls-Royce Merlin zu verbessern. Diese Variante wurde dann als I.Ae.28 bezeichnet und nach dem Bau nur eines Prototyps zugunsten der neuen I.Ae.30 eingestellt. Von der aerodynamisch sehr sauberen Ñancú , die als Ganzmetallkonstruktion ausgeführt war, erhoffte man sich eine deutliche Leistungsverbesserung. Als Vorbild dieser Neuentwicklung dienten dem Konstrukteur Pallavicino dabei die deutsche Focke-Wulf Fw 187 von Kurt Tank und die britische De Havilland Hornet, beides Jagdflugzeuge des letzten Krieges. Diese beiden Maschien waren aber trotz ihrer guten Leistungen nur in geringen Stückzahlen gefertigt worden.

Lesen Sie die erstaunliche Geschichte dieses ungewöhnlichen und wenig bekannten Jagdflugzeuges in der aktuellen FliegerRevue X Nr. 53.